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Brandenburg/Havel Land sagt Radweg nach Pritzerbe ab
Lokales Brandenburg/Havel Land sagt Radweg nach Pritzerbe ab
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15:55 23.02.2018
Marzahnes Ortsvorsteher Carsten Wuttke hat die Absage für einen Radweg bekommen. Quelle: Bür
Marzahne

An einen straßenbegleitenden Radweg zwischen Marzahne und Pritzerbe ist vorerst nicht zu denken. Zumindest hat das Brandenburger Infrastrukturministerium der Forderung der Marzahner nach einer Verbindung entlang der Landesstraße 99 eine Abfuhr erteilt.

„Leider konnte der von Ihnen geforderte Radweg aufgrund der im Landesvergleich geringen Verkehrsbelastung nicht in die Radwegebedarfsliste aufgenommen werden, so dass ich Ihnen den Bau eines separaten Radweges derzeit nicht in Aussicht stellen kann“, heißt es in einem Schreiben aus dem Hause von Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) an Marzahnes Ortsvorsteher Carsten Wuttke. Gegenüber der MAZ zeigte sich das Dorfoberhaupt schwer enttäuscht von der Absage: „Ich bin mächtig sauer. Leider zeigt uns das Land keine Alternative auf.“ Ein schwacher Trost ist für Wuttke das Versprechen des Landes, sich auf Bundesebene für Schutzstreifen auf Außerortsstrecken einsetzen zu wollen.

Eine Abordnung aus Marzahne übergab im Juli 2017 eine Unterschriftensammlung für einen Radweg nach Pritzerbe an Vize-Landrat Christian Stein (r.). Quelle: Frank Bürstenbinder

Vor wenigen Wochen waren der Baustaatssekretärin Ines Jesse (SPD) von Vize-Landrat Christian Stein (CDU) an die 300 Unterschriften für einen Radweg übergeben worden. Vornehmlich Marzahner hatten mit ihrem Namen einen Radweg in den nächst größeren Ort Pritzerbe gefordert, der mit Arzt, Schule, Apotheke und gewerblichen Dienstleistern eine wichtige Umlandfunktion hat.

Für die Stadt Havelsee ist das Thema Radweg allerdings nicht vom Tisch. „Unabhängig von der Absage des Landes wird die Kommune mögliche Trassenführungen untersuchen lassen“, kündigte Havelsee-Bürgermeister Günter Noack auf Nachfrage an. Zunächst will sich Havelsee im Rahmen der amtsweiten Radwegplanung auf die Verbindung zwischen Hohenferchesar nach Brielow in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Beetzsee konzentrieren. Angepasst wird die bestehende Planung zwischen Fohrde und Hohenferchesar. Beide Trassen haben gute Aussichten auf Fördermitttel.

Von Frank Bürstenbinder

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