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18:42 11.01.2016
Lea Topel und Mario Kinnemann, zwei erfolgreiche Kirchmöseraner.   Quelle: Jürgen Krumnow
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Brandenburg/H

 Bei der 41.Havelland-Pokalschau am Wochenende im Gemeinschaftshaus „Die Stube“ in Kirchmöser hat der Rassekaninchenzuchtverein D 392 Kirchmöser als Gastgeber knapp vor dem Zuchtverein von Rathenow West gewonnen. Auf dem 3. Platz folgten die Züchter aus Fohrde. Insgesamt beteiligten sich zehn Vereine aus dem Havelland mit 120 Tieren an der Schau.

Das hervorragende Ergebnis der Kirchmöseraner, in den zwei Jahren zuvor hatten sich die Zuchtfreunde von Rathenow West den Pokal geholt, bestimmten vor allem Züchter wie Marcus Topel, Mario Kinnemann und Lea Topel. Während die Zuchtrichter dem Vereinsvorsitzenden Marcus Topel für eine Vierergruppe Kaninchen der Rasse „Graue Wiener“ einen der drei Landesverbandsehrenpreise zuerkannten, wurden ein „Lohkaninchen“ von Manfred Kinnemann und ein „Grauer Wiener“ der jungen Züchterin Lea Topel als beste Einzeltiere der Pokalschau ausgezeichnet.

Der schon im Jahr 1920 gegründete Verein zählt heute nur noch acht Mitglieder, spielt aber nach wie vor eine hervorragende Rolle innerhalb des Kreisverbandes. „Einige der ebenso kleinen Vereine organisieren schon längere Zeit keine Ausstellungen mehr“, sagte der Ausstellungsleiter vom Kirchmöseraner Verein, Mario Kinnemann. „Ihre Chance, sich Züchtern zu präsentieren, besteht darin, sich an Schauen anderer Vereine zu beteiligen. Aber ohne die Zuchtfreunde aus Nauen, Rathenow, Döberitz, Wusterwitz oder Fohrde hätten wir keine lohnenswerte Ausstellung wie die Pokalschau an diesem Wochenende auf die Beine stellen können.“ Schließlich wurden selbst bei der Havelland-Schau von 22 Züchtern lediglich 120 Tiere ausgestellt.

Anders als manche Vereine der Umgebung bringen die Kirchmöseraner aber immer wieder die Kraft auf, die eine oder andere Schau zu organisieren. Neben der alljährlichen Havelland-Pokalschau gehört dazu die Jungtierschau im Sommer. Im vergangenen Jahr war Kirchmöser sogar Ausrichter der Rammlerschau des Landesverbandes Berlin - Mark Brandenburg. Damit hatte der Landesverband im Buga-Jahr die guten Ausstellungsbedingungen der Zuchtfreunde aus dem Ortsteil der Stadt Brandenburg gewürdigt.

„Ohne die Liebe zum Tier, Sorgfalt, und die Freude über gute Zuchtergebnisse geht das einfach nicht“, sagte Mario Kinnemann. Der 46-jährige Züchter, der für seine Lohkaninchen gleich mit zwei Preisen ausgezeichnet wurde, lüftete gewissermaßen das Geheimnis seiner Zuchterfolge: Wesentlich sei die Fütterung der Tiere mit möglichst natürlichem Futter. Anders als in der Massentierhaltung, bei der es darum geht, mit Pellets und Getreide in möglichst kurzer Zeit schlachtreife Tiere aufzuziehen, setzt er auf das Futter von der naturbelassenen Wiese mit möglichst vielen Kräutern. „Immer langsam, die Tiere brauchen ihre Zeit, sonst wird das nichts“, so seine Devise. Der Erfolg gibt ihm Recht.

Pokalwertung 1. Bis 10. Platz: Kirchmöser, Rathenow West, Fohrde, Kade, Klitsche, Golzow, Leegebruch, Medewitz, Brandenburg, Schollene.

Von Jürgen Krumnow

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