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Brandenburg/Havel Laut, aber grandios: Konzerterfolg in Wust
Lokales Brandenburg/Havel Laut, aber grandios: Konzerterfolg in Wust
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17:53 13.11.2016
Grandioser Auftritt: Die Brandenburger Bigband in der Wuster Kirche. Quelle: Volkmar Malozyk
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Wust

Monika Nebel strahlt. Solch einen Andrang hätte die Vereinschefin von „kulturWust“ nicht erwartet. Sage und schreibe 160 Zuhörer drängten sich am Samstagabend in die Dorfkirche, um das Konzert der Brandenburger Bigband „Vicco von Bülow“ unter der Leitung von Bernd Heese zu erleben. Und es hat sich gelohnt. Der Sound der Bigband ist einfach grandios. Hier hat sich in den vergangenen fünf Jahren eine Band formiert, die Vergleiche nicht zu scheuen braucht. Wer sie am Samstagabend erlebt hat, der mag kaum glauben, dass es das erste abendfüllende Konzert war, dass diese Formation gegeben hat.

Rund 160 Besucher verfolgten das Konzert. Quelle: Volkmar Maloszyk

Während Monika Nebel über ein volles Haus strahlt, freut sich Bandmusiker Andreas Schalinski über ein volles Programm. „Wir haben fünfzig Titel in unserem Repertoire, die wir aber nie alle bei einem Auftritt spielen können, weil wir meist nur für kürzere Auftritte gebucht werden“, erzählt Schalinski, der an diesem Abend moderiert, singt und Trompete spielt. „Wir sind glücklich, dass wir hier heute Gelegenheit dazu haben mehr zu spielen“, sagt der Musiker, der auch von der Band „Patchwork“ bekannt ist. Natürlich können die Musiker auch an diesem Abend nicht alle fünfzig Titel spielen, das würde selbst bei diesem Konzert den zeitlichen Rahmen sprengen. Aber knapp zwanzig Stücke mit Zugaben sind es geworden.

Gut 20 Titel brachte die Band am Sonnabend zu Gehör. Quelle: Volkmar Maloszyk

Mit „Woodshoppers Ball“ startet die Band. Und weiter geht es mit „April in Paris“. Von Titel zu Titel steigert sich die Begeisterung des Publikums. „Ich weiß, wir sind furchtbar laut“, gesteht ein zerknirschter Schalinski. „Aber bei einer Bigband muss das so sein. Und bedenken Sie, dass wir das ja auch selbst ertragen müssen.“ Schalinski weist darauf hin, dass es guter Brauch sei, dass bei einem Solo geklatscht werden darf. „Das freut die Musiker, die schließlich viel dafür geübt haben.“ Doch kein Zuhörer klatscht, was vor allem daran liegt, dass die Soli meist relativ kurz sind und akustisch nicht so gut rüber kommen. Erst als Schalinski vor dem jeweiligen Titel auf Soli hinweist, klappt es auch mit dem Applaus. Oder vielleicht liegt es auch an seinem Rat, genau auf die Musiker zu achten. Immer, wenn die alle einen bestimmten Kollegen anstarren, spiele der ein Solo.

Quelle: MaloszykVolkmar

„I Can’t Give You Anything But Love“ (Ich kann dir nur Liebe geben) singt Katharina Burges und zieht mit ihrer wunderbaren Stimme die Zuhörer in ihren Bann. Die Profi-Musikerin gehört erst seit relativ kurzer Zeit der Bigband an – ein großer Gewinn für die Band, wie Saxophonspielerin Monika Schulze feststellt. Aber Burges und die übrigen etwa zwanzig Mitglieder der Bigband haben mehr zu geben als nur Liebe – die natürlich auch, vor allem zur Musik. Aber sie haben dem Publikum ein so tolles Konzert geschenkt. „Thank you for the music“ möchte man da im Abba Sound jubilieren.

Von Ann Brünink

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