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Brandenburg/Havel Lehniner Info-Pavillon ist erster Anlaufpunkt
Lokales Brandenburg/Havel Lehniner Info-Pavillon ist erster Anlaufpunkt
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17:31 30.05.2016
Christin(r.) und Beate Behrendt im Info-Pavillon auf dem Lehniner Markgrafenplatz. Quelle: Frank Bürstenbinder
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Lehnin

„Wo bin ich?“ und „Wie komme ich zum Kloster?“ – das sind die Klassiker, die Christin Behrendt (33) immer wieder gefragt bekommt. Die gelernte Reiseverkehrskauffrau betreibt seit sieben Jahren eine selbstständige Tourismus Agentur im gemeindeeigenen Info-Pavillon auf dem Markgrafenplatz. Für viele Besucher ist die sympathische Lehninerin die erste Ansprechpartnerin nach dem Ausstieg aus Bus und Auto. Strategisch günstig gelegen, führt für die meisten Gäste der Weg vom Busbahnhof oder vom Parkplatz in Richtung Ortsmitte am verglasten Info-Pavillon vorbei.

An guten Tagen in der Hochsaison öffnet sich die Tür zur Tourismus Agentur bis zu 150 Mal. Und es werden immer mehr Leute, die nach Lehnin kommen. „Das touristische Interesse hat deutlich zugenommen. Die Buga vom vergangenen Jahr wirkt nach. Außerdem sind unsere Auftritte mit dem Tourismusverein Kloster Lehnin bei verschiedenen Messen nicht ohne Wirkung geblieben“, berichtet Christin Behrendt, die den Pavillon gemeinsam mit ihrer Mutter Beate montags bis freitags offen hält. Gerne informiert das Duo über lokale Sehenswürdigkeiten in Lehnin, doch auch die anderen Ortsteile haben touristisches Potenzial – vom Schulmuseum in Reckahn bis zum Dreiseithof in Grebs. Geheimtipps sind auch dabei, wie die Orchideenwiese in Rädel, die ebenso einen Besuch wert ist, wie der Nahmitzer Koigarten. Auch Brandenburg, Potsdam und Berlin werden beworben, was insbesondere für ausländische Gäste interessant ist. „Erstaunlich viele Engländer legen einen Zwischenstopp in Lehnin ein“, weiß Christin Behrendt.

Die Tourismus Agentur ist behilflich bei Auskünften über Nachtquartiere, Campingplätze, Badeseen und Wanderwege. Der stete Ausbau der Infrastruktur durch die Kommune und private Investoren wirkt sich positiv auf die Besucherzahlen aus. Jeder neue Radweg und jedes zusätzliche Bett bringt mehr Ausflügler ins Lehniner Land. „In unserer schönen und abwechslungsreichen Umgebung können sich Touristen ohne Probleme zwei Wochen am Stück beschäftigen“, ist Christin Behrendt überzeugt. Manchmal allerdings sind es Erinnerungen, die den einen oder anderen Gast für einen Kurztrip nach Kloster Lehnin treiben. „Es gibt männliche Besucher, die sich an den Orten ihrer NVA-Zeit in Lehnin und Damsdorf umsehen wollen“, berichtet die Agentur-Chefin.

Um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden, wird es im kommenden Jahr zur ITB in Berlin unter Federführung des Tourismusvereins eine Neuauflage der touristischen Informationsbroschüre über Kloster Lehnin geben. Auch eine neue Radwanderkarte ist geplant. In der Tourismus Agentur wird nicht nur beraten, sondern auch verkauft. Und zwar Tickets für Bus und Bahn im Bereich des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB). In Zusammenarbeit mit einer Fernbusagentur sind Fahrkarten für 500 Verbindungen erhältlich – falls das Ziel einmal nicht Lehnin sein sollte.

Von Frank Bürstenbinder

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