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Brandenburg/Havel Bettensuche für Azubis
Lokales Brandenburg/Havel Bettensuche für Azubis
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17:47 27.09.2018
Das Hostel Caasi steht für das Unterbringen von Auszubildenden künftig allenfalls teilweise zur Verfügung. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Die Verwaltung soll das Wegrennen von Auszubildenden aus der Stadt verhindern helfen. Einstimmig haben die Stadtverordneten dazu am Mittwochabend einem Beschlussantrag der SPD-Fraktion zugestimmt.

Konkret geht es um Lehrlinge, die in so genannten Landesfachklassen an den beiden Oberstufenzentren lernen und dazu in regelmäßigen Abständen für jeweils zwei Wochen in der Havelstadt sind und dafür eine Unterkunft brauchen. Das Überbetriebliche Ausbildungszentrum ÜAZ hat dafür zu wenige Übernachtungsplätze. Bislang wurden vor allem Kapazitäten im Hostel Backpacker Caasi in der Caasmannstraße genutzt. Dort gab es einen Betreiberwechsel, der bisherige Turnustarif für zwei Wochen soll ab Februar 2019 entfallen, es werden nur noch Tages- und Monatsmieten angeboten. Das macht das Übernachten teurer. „An den Oberstufenzentren gibt es Landesfachklassen, beispielsweise für Karosseriebauer am OSZ Reichstein oder für Konditoren am OSZ Flakowski. Wenn die Auszubildenden in der Stadt keine Unterkunft mehr finden, wandern die Landsfachklassen nach Berlin oder an andere, zentraler gelegene OSZ ab, oder an solche mit eigenem Wohnheim wie das OSZ Teltow-Fläming“, befürchtet der SPD-Stadtverordnete Carsten Eichmüller. „Es geht hier also um die Ausbildung von Fachkräften in der Stadt und auch auch um den Fortbestand unserer Bildungseinrichtungen.“ Jetzt räche es sich, dass die Wohnheime am OSZ Reichstein, in der Bebelstraße und in Kirchmöser abgerissen wurden.

Das Problem sei der Verwaltung seit Mitte September bekannt, sagt Viola Cohnen, Leiterin des Amtes für Schule und Sport. „Wir haben mit dem Gebäude- und Liegenschaftsmanagement kurz- und langfristige Lösungsmöglichkeiten bereits diskutiert. Bis zum Jahresende werden wir eine tragfähige Lösung präsentieren.“ Vergessen werde in der Diskussion allerdings, dass in erster Linie die Eltern dafür zuständig seien, die Jugendlichen unterzubringen. Gleichwohl werde die Verwaltung mit dem neuen Caasi-Betreiber über ein bestimmtes Platzkontingent verhandeln.

Denkbar sei es auch, über die WG Stahl Wohngemeinschaften zu organisieren, übergangsweise würde die Stadt auch ihre Sportlerunterkünfte anbieten.

In der Diskussion der Stadtverordneten hatte unter anderem Doris Seeber (CDU) berichtet, dass die von ihr geführte Baugenossenschaft Kirchmöser für die Betriebe im Ortsteil acht Wohnungen zur Verfügung gestellt habe. Auch solche Lösungen seien zu bedenken.

Von André Wirsing

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