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Brandenburg/Havel Leser-Voting: Das ist die schlimmste Straße
Lokales Brandenburg/Havel Leser-Voting: Das ist die schlimmste Straße
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20:15 29.05.2017
Wellig, dellig, durchgesackt: Die Kaiserslauterner Straße an der Automeile in Hohenstücken lässt viele Autofahrer verzweifeln. Quelle: Volkmar Maloszyk
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Brandenburg/H

Am Ende fiel das Ergebnis recht klar aus: Die schlimmste Buckelpiste in der Stadt ist die Kaiserslauterner Straße. Die MAZ-Leser waren aufgerufen in einem Online-Voting die schlimmste Straße zu bestimmen, 883 Menschen beteiligten sich daran.

320 Leser wählten die Kaiserslauterner Straße an der Automeile Hohenstücken. Auf dem zweiten Platz folgt die Schulstraße in Kirchmöser mit 230 Stimmen, Drittplatzierte ist die Haydnstraße auf dem Görden. Die restlichen drei Plätze belegen die Silostraße in Nord (116), die Grüne Aue am Ring (61) sowie die Beethovenstraße auf dem Görden (24).

„Das von den MAZ-Lesern gelieferte Ergebnis ist für uns in der Verwaltung nachvollziehbar, weil der Zustand auf diesen Straßen nicht in Ordnung ist“, sagt Bürgermeister Steffen Scheller (CDU).

Das Problem in der Kaiserslauterner Straße sei schon länger erkannt, im Februar hatte der dort ansässige Gerüstbau-Unternehmer Panajotis Zatlidis öffentlich Alarm geschlagen und Kommunalpolitiker mobilisiert.

Bereits in der kommenden Woche soll das Sanieren der Fahrbahn ausgeschrieben werden, kündigt Scheller an. Auf 430 Metern Länge und einer Fläche von 2650 Quadratmetern wird der Belag um mindestens vier Zentimeter Höhe abgefräst, an den größeren Verwerfungen auch noch tiefer. Dann kommt eine neue Asphaltdecke darüber. Die neueste Kostenschätzung in der Tiefbauverwaltung von Peter Reck beläuft sich auf 150.000 Euro. Das Geld wird aus dem Unterhaltungsfonds für Straßen entnommen, die Anlieger zahlen keine Beiträge.

Das schnelle Reagieren ist mehreren Gründen geschuldet. Die Stadt hatte vor Jahren schon einmal eine Entwurfsplanung für einen Komplettneubau erstellen lassen. Das Büro wurde nun beauftragt, die Pläne auf eine Sanierung umzuschreiben und musste ein angepasstes Leistungsverzeichnis erstellen. Zudem hatte Bauhofchef Mathias Latocha zugesagt, dass die Maßnahme aus den Unterhaltungsmitteln zu bewältigen sei.

Zudem wird ab Herbst die Bundesstraße 102 weiter saniert und gesperrt, da wird die Umleitung für den Straßenverkehr unter anderem durch diesen Abschnitt geleitet, deshalb muss die Stadt auch vorher fertig sein. „Ich denke, wir schaffen das bis Ende August, die reinen Arbeiten werden etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen“, sagt der Bürgermeister. Zudem habe es auch schon eine Freigabe der Mittel durch das Rechnungsprüfungsamt gegeben.

In einem Punkt des Votings sieht Scheller eine umgekehrte Reihenfolge: „Auch wenn die Schulstraße auf dem zweiten Platz gelandet ist, wäre uns im Zweifel die Haydnstraße wichtiger, wenn wir Geld für das Sanieren hätten.“ Er wolle aber nicht die Straßen und deren Anwohner gegeneinander ausspielen, die Verwaltung urteile allein unter fachlichen Gesichtspunkten, wo welcher Aufwand gerade am Nötigsten betrieben werden müsse.

In der aktuellen Finanzplanung gebe es in diesem Jahr Geld unter anderem für den dritten Bauabschnitt der Willi-Sänger-Straße sowie das Sanieren der Fohrder Landstraße, das seine auch wichtige Projekte.

Doch hat die Verwaltung nun eine Art Wunschliste für Straßenbauvorhaben – die meisten Vorschläge konzentrierten sich auf ein knappes Dutzend Straßen, der Rest scheint für viele befahrbar zu sein.

Von André Wirsing

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