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Brandenburg/Havel Licht an im Uferpark
Lokales Brandenburg/Havel Licht an im Uferpark
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16:39 29.05.2018
Der idyllische Blick auf den Uferpark an der Näthewinde ist trügerisch, oftmals ist es gegenüber laut und schmutzig. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Hoffnung für die genervten Domlinden-Anwohner des Uferparks. Sie fühlen sich von lauten Jugendlichen, deren Musik und Streichen gerade an schönen Tagen bis in die Nacht hinein genervt.

Seit mehr als zwei Jahren versuchen sie, die Stadtverwaltung um Hilfe zu bitten. Erika Graubner-Helmrath beispielsweise beklagt aus Bänken herausgebrochene Holzlatten, Schmorstellen auf den Holzplanken durch Einweggrills. Jörg Blobel ärgert sich über die jungen Menschen, die trotz Verbotes nahe des Überfalls ins Näthewindebecken springen. Und Hans-Jürgen Voigt klagt über wilde Graffiti, welche die Stadt zwar schnell beseitigen lässt, die aber immer wieder auftauchen. Die Nachbarn haben sich über die Marker-Plattform beschwert, es gab auch ein Gespräch mit einer Streetworkerin – aber keine Besserung. Nun macht der zuständige Ordnungs-Beigeordnete Michael Brandt den Anwohnern Hoffnung: Mittlerweile beschlossene Sache sind die Doppelstreifen von Polizei und Ordnungsamt bis in die Abendstunden in den Innenstadtbezirken, dazu gehört auch der Uferpark.

Zudem haben die Anwohner vorgeschlagen, die Erholungsflächen besser auszuleuchten – nicht nur am Weg, sondern auch auf der großen Freifläche mit den Bänken, auf denen oft Jugendliche lümmeln. „Das klingt vernünftig und wir werden uns das anschauen. Es fällt in den Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters. Wenn tatsächlich Angsträume verschwinden oder Ordnungswidrigkeiten verhindert werden können, ist das eine mögliche Lösung.“

Eine Absage gibt Brandt allerdings der Forderung nach einer Videoüberwachung. „Das ist genau im Polizeigesetz und im Ordnungsbehördengesetz geregelt. Eine Ordnungsbehörde kann nur in ganz eingeschränktem Rahmen tätig werden, etwa bei Großveranstaltungen wie Havelfest oder bei Regatten. Polizei darf nur öffentliche Straßen und Plätze überwachen, wenn es dort vermehrt Straftaten gibt. Nach Ansicht der Polizei gibt es dazu keine Erkenntnisse.“

Von André Wirsing

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