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Brandenburg/Havel Lichterglanz und Budenzauber auf dem Markt
Lokales Brandenburg/Havel Lichterglanz und Budenzauber auf dem Markt
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19:34 27.11.2017
Der Weihnachtsmarkt in Brandenburg an der Havel ist eröffnet. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Der Weihnachtsmann kommuniziert modern: Die Strecke zwischen Lichtschalter und Baumbeleuchtung wird nicht mehr per Kabel überbrückt, sondern mit der Funkverbindung Bluetooth, so dass die 200 Zuschauer nicht mehr über Stromstrippen stolpern.

Seit Montagabend ist der Weihnachtsmarkt auf dem Neustädtischen Markt eröffnet – und er schließt erst wieder am 23. Dezember um 21 Uhr.

Der Weihnachtsmann erfreut die Kinder Quelle: Rüdiger Böhme

40 Schausteller bieten Dekoartikel, Weihnachtszubehör, Gebäck, Speisen und Getränke sowie Unterhaltung an. Neu ist in diesem Jahr beispielsweise eine Dschungel-Eisenbahn für die Kinder.

Um Punkt 17 ist der Weihnachtsmann in der Traditionsstraßenbahn der Verkehrsbetriebe am Neustädtischen Markt vorgefahren. Empfangen wurde er von den Mädchen und Jungen der Kita Spatzenhaus sowie vom Blasorchester aus Ziesar. Die Kinder sangen ihre Weihnachtslieder und bekamen dafür vom Weihnachtsmann persönlich Überraschungstüten, unter anderem mit Gutscheinen für die kleine Eisenbahn.

Lichterglanz: Der Weihnachtsmarkt auf dem Neustädtischen Markt Quelle: Rüdiger Böhme

Anschließend verteilten die Weihnachtsmannhelfer vom Gewerbeverein und der Stadtmarketinggesellschaft Schokoladen-Weihnachtskalender an alle anwesenden Kinder. Weil die Temperaturen noch oberhalb des Gefrierpunktes lagen, bekamen die erwachsenen Gäste einen Sekt spendiert. So ging es dann gemeinsam zum Einschalten der Weihnachtsbaumbeleuchtung nach einem Countdown-Zählen von Zehn auf Null erstrahlte der Baum, für dessen Beleuchtung und Strom wie in den Vorjahren auch die Stadtwerke sorgen.

Öffnungszeiten und Aktionen

Am kommenden Sonnabend, 2. Dezember, gibt es eine Sonderöffnungszeit bis 22 Uhr.

An jedem Sonnabend gibt es auf der Eisbahn eine Eis-Discothek.

Am 16. Dezember gibt es noch eine besondere Aktion die auch aus den Vorjahren bereits bekannt ist: Ab 16 Uhr werden kostenlos Adventssterne an die erwachsenen Gäste verteilt. Erfahrungsgemäß sind diese heiß begehrt.

Doch es wäre wohl zu schön, wenn einmal nicht kommunalpolitische Ränke das freudige Ereignis überschatten würden. Doch liefen sie diesmal ins Leere. SPD-Fraktionschefin Britta Kornmesser hatte geargwöhnt und eine Anfrage vorbereitet zum Gebaren des veranstaltenden Gewerbevereins beim Umgang mit den Verkaufsständen und dem Erheben von Standgebühren. Die Hüttchen gehörten der Stadt, die Händlerabgaben stecke aber der Gewerbeverein ein. Weit gefehlt, entgegnet Vereinschef Michael Kilian: „Wir haben die Stände vor genau von Jahren von der Stadt übertragen bekommen, weil die Kommune das teure Einlagern nicht mehr bezahlen und die Hütten verwerten wollte.“ Dazu gebe es einen fünfseitigen Vertrag.

Freude an der Straßenbahn. Quelle: Rüdiger Böhme

Die Häuschen wurden Mitte der 90er-Jahre von Bas-Mitarbeitern gebaut, waren 15 Jahre in Betrieb, dann sollten sie entsorgt oder verwertet werden. Also nahm sie der Gewerbeverein. „Wir flicken und reparieren sie jedes Jahr aufs Neue, weil sie in keinem guten Zustand mehr sind. Ab dem kommenden Jahr werden wir sie schrittweise gegen langlebige Modelle austauschen“, sagt Mitveranstalter André Eckhardt. Die Händler bezahlten ja auch nur zum geringsten Teil die Häuschen, sondern im wesentlichen eine Standmiete, ergänzt Kilian. Die sei notwendig, um den Gästen kein Eintrittsgeld abverlangen zu müssen. Zudem gebe es mehrere Tausend Euro Mehrkosten wegen der Sicherheitsanforderungen.

Der Weihnachtsmarkt ist geöffnet montags bis donnerstags von 11 bis 20 Uhr, freitags und sonnabends bis 21 Uhr, sonntags 12 bis 20 Uhr.

Von André Wirsing

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