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Liederabend zum Liebesleid

Wenzlow Liederabend zum Liebesleid

Bei dem Liederabend am Freitagabend in der Wenzlower Kirche drehte sich musikalisch alles um die Liebe und die Sehnsucht eines verliebten Mannes.

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Richard Neugebauer nimmt die Hörer mit auf die Reise enttäuschter Liebe.

Quelle: S.Zimmermann

Wenzlow. „Gehört so viel Liebe in die Kirche und sind die Gedanken an die Liebste und nach deren Verlangen unanständig?“ Diese Frage stellte Pfarrer Thorsten Minuth den Anwesenden am Ende des ersten Liederabends in der Kirche von Wenzlow. Mit Ja beantwortete er die Frage. „Die Liebe zwischen zwei Menschen und zu Gott sind eng verbunden“, so Thorsten Minuth.

Eingeladen hatten der Kirchenmusiker Thorsten Fabrizi und der Tenor Richard Neugebauer zu einem Liederabend mit Musik von Robert Schumann und Richard Strauss. Romantische aber auch tragische Musik war in der gut besuchten Veranstaltung zu hören. Richard Neugebauer sang „Die Dichterliebe“ von Schumann. Der Zyklus entstand 1840 zu Gedichten aus Heinrich Heines Lyrischem Intermezzo, einer Sammlung von 65 Gedichten. Heine arbeitete autobiografisch die geprägte Geschichte einer unerfüllten Liebe auf. Die Lieder erzählten von der Sehnsucht nach der Liebsten.

„Ein Jüngling liebt ein Mädchen, die hat einen andern erwählt; der andre liebt eine andre, Und hat sich mit dieser vermählt“, trug Neugebauer stimmgewaltig und traurig vor. Begleitet wurde er auf dem E-Piano von Thorsten Fabrizi. Pfarrer Minuth widmete sich in der Lesung auch diesem Thema und beschrieb diese Sehnsucht nach der Liebsten und deren wohlgeformten Brüsten mit biblischen Worten.

Richard Neugebauer kam auf Umwegen zum Gesang. Er wuchs in Wollin auf und studierte BWL. „Ich sang schon immer in Chören mit. Im Brandenburger Theater wurde ein Tenor gesucht. Ich meldete mich und war dabei. Ich fand Gefallen daran und begann eine Gesangausbildung“, erinnerte er sich. Er sang bereits große Rollen in La Traviata, Carmen oder der Zauberflöte.

Der 38 Jährige wohnt in Hamburg und ist auf vielen Bühnen Daheim. Seine Heimat vergisst er nicht und gab bereits die eine oder andere Kostprobe von seinem musikalischen Können, wie bei den Weihnachtskonzerten in der Wolliner und Wenzlower Kirche. Fabrizi ist Kantor beim Kirchenkreis Elbe-Fläming.

Von Silvia Zimmermann

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