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Brandenburg/Havel Lilli Elsner zeigt Malereien in der Kunsthalle
Lokales Brandenburg/Havel Lilli Elsner zeigt Malereien in der Kunsthalle
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00:17 15.03.2017
Vermeintlich verwirrend sind die Bilder von Lilli Elsner nur auf den ersten Blick. Quelle: Ann Brünink
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Brandenburg/H

„Herzfraß“ heißt das Bild. Die zahlreichen Frösche darauf sind knallrot. Sie fliehen in alle Richtungen. In der Mitte des Bildes prangt ein hässlicher dunkelgrüner Fleck. Es sieht aus wie nach einer Explosion, die Farbe spritzt in alle Richtungen.

Brigitte Wanagas-Schwarz und ihr Mann Wilfried Schwarz vor ihrem Lieblingsbild „Zwischenwelten“. Quelle: Ann Brünink

Doch was ist da explodiert? Grüne Frösche? Bildbeschreibung funktioniert nur nacheinander. Doch im Fall der Künstlerin Lilli Elsner und ihrer Bilder in der Ausstellung „Herzfraß“ in der Kunsthalle Brennabor führt die lineare Beschreibung ins Absurde. Das Auge des Betrachters sieht alles gleichzeitig.

Eines der 21 gezeigten Werke. Es trägt den Namen „Stammbaum“. Quelle: Ann Brünink

Auch wenn der Verstand ein Veto einlegt angesichts der Vielzahl der Eindrücke, die beim Betrachten der vielschichtigen Werke der jungen Künstlerin auf ihn einstürmen, so ist der Gesamteindruck weitaus komplexer als es die lineare Beschreibung der Bilder vermuten lässt. Vielleicht irrt das Märchen vom Froschkönig ja und frau sollte Frösche lieber nicht an die Wand werfen.

Die Künstlerin Lilli Elsner ist 24 Jahre alt und eine Entdeckung des erfolgreichen Berliner Galeristen Michael Schultz, der mit sicherem Gespür talentierte Nachwuchskünstler fördert. „Ich habe schon immer gewusst, dass ich Künstlerin werden will“, berichtet Lilli Elsner. Sie hat sich in Wachow eine alte Scheune als Atelier um- und ausgebaut, den Brandhof.

Die 21 Werke, die derzeitig in der Kunsthalle Brennabor ausgestellt sind, haben alle das gleiche Format: 1,83 mal 2,45 m. Lillis Malgrund ist immer Stoff auf Keilrahmen gespannt, der zuvor mit von ihr geschaffenen Mustern bedruckt wurde. Dominant sind rote Hirsche mit ausladendem Geweih. Die Hirsche sind für sie ein Symbol für Männlichkeit und Macht und Testosteron. „Wenn ich male, will ich unmittelbar das sonst Verborgene sichtbar machen. Das Bild bin immer ich.“

Von Ann Brünink

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