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Linke: „Versuch der Stimmungsmache“

Konflikt im Brandenburger Klinikum Linke: „Versuch der Stimmungsmache“

„Einseitige Schilderung“, „Versuch der Stimmungsmache“, eine Auseinandersetzung, die dem guten Ruf des Klinikums schade, mit diesen Worten reagiert der Linken-Fraktionsvorsitzende in Brandenburg an der Havel, René Kretzschmar, auf den Brief der Geschäftsleitung zum belasteten Verhältnis mit dem dortigen Betriebsrat.

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Der Brandenburger Linken-Fraktionschef René Kretzschmar

Quelle: Jacqueline Steiner

Brandenburg an der Havel. Der Brandenburger Fraktionsvorsitzende von Die Linke/Gartenfreunde wertet das Schreiben der städtischen Klinikum-Leitung als „Versuch der Stimmungsmache“.

René Kretzschmar bezieht sich auf die Auseinandersetzungen am Städtischen Klinikum zwischen dem Betriebsrat und der Geschäftsführung des städtischen Krankenhauses, welche die Chefetage in einem Brief an die Stadtverordneten beschrieben hat (MAZ berichtete). Auch ausgewählte Aufsichtsratsmitglieder hätten das zehnseitige Schriftstück samt zwanzigseitigem Anhang erhalten, teilt Kretzschmar mit.

Die Art und Weise, wie die Geschäftsführung des Städtischen Klinikums Brandenburg agiert, findet der Linken-Kommunalpolitiker „nicht glücklich.“ Denn aus dem Brief gehe klar hervor, warum welches Mitglied des Betriebsrates in den vergangenen Jahren Abmahnungen erhalten hat. Kretzschmar schreibt: „Dass so etwas in die Öffentlichkeit getragen wird, hat mit dem Ziel ein vernünftiges Betriebsklima zu schaffen, nichts zu tun.“

Er versteht „die einseitige Schilderung zu laufenden Verfahren“ als „Versuch der Stimmungsmache“ und kritisiert, dass das Schreiben der Geschäftsführung nicht an alle, sondern nur an ausgewählte Aufsichtsratsmitglieder versendet worden sei.

Aufforderung: Umgang für die Zukunft finden

Der Linken-Fraktionschef informiert die Klinikum-Geschäftsführung über ihre Aufgabe, nämlich gemeinsam mit den gewählten Betriebsräten das Klinikum „so aufzustellen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne hier arbeiten“. Das Klinikum könne sich diese öffentlichen Auseinandersetzungen auf Dauer nicht leisten, ohne dass der gute Ruf darunter leide.

So wie vor ihm schon sämtliche Brandenburger Arbeitsrichter, fordert René Kretzschmar die Beteiligten dazu auf, sich an einen Tisch zu setzen und einen Umgang für die Zukunft zu finden. Denn es gehe um mehr als persönliche Befindlichkeiten.

Andere Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung (SVV) haben sich bisher nicht geäußert zu der Zwischenbilanz der Klinikumleitung bezogen auf die Konfliktjahre mit der Arbeitnehmervertretung.

Von Jürgen Lauterbach

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