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Brandenburg/Havel Linke: „Wir brauchen keinen Kapitän“
Lokales Brandenburg/Havel Linke: „Wir brauchen keinen Kapitän“
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17:56 08.01.2018
Einen Kapitän brauchen die Linken in Brandenburg/H. angeblich nicht. Aber das Steuerrad würden sie, wie hier der Landesvorsitzende Christian Görke, schon gern mal in den Händen halten. Quelle: dpa
Brandenburg/H

Nun nimmt der Wahlkampf ums Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Brandenburg Fahrt auf. Der Vorsitzende der Linken Andreas Kutsche schien im Nachgang an den CDU-Neujahrsempfang am Wochenende sichtlich genervt: „Wir brauchen keinen Kapitän, der allein entscheidet, das ist die ewige CDU-Denke. Wir brauchen für unsere Stadt einen Oberbürgermeister mit Format, der mit den Bürgern diese, unsere Stadt entwickelt.“ Das gehe nur „gemeinsam für Brandenburg“.

Beim Neujahrsempfang hatte die frühere Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) erklärt, sie könne als Kapitän die Brücke verlassen, weil sie das Feld in der Vergangenheit gut bestellt habe und jetzt ihr Vize „Steffen Scheller der Kapitän ist, den diese Stadt braucht!“ Das Bürger gefragt werden wollen, und das nicht nur alle paar Jahre, zeige das Beispiel am Packhof, wo Tiemann mit ihren Plänen eine schwere Niederlage habe einstecken müssen, als die Bürger ihr nicht bei den Hotelplänen folgten, glaubt der Linke. Kutsche: „Das ist eine Erfolgsgeschichte für unsere Stadt. Dafür steht Jan van Lessen.“ Van Lessen wird von Linken, SPD und Grünen unterstützen.

Die Menschen in Brandenburg würden mehr mitentscheiden wollen, glaubt Kutsche. „Doch Mitbestimmung ist nicht ganz leicht. Sie ist zeitaufwendig, kostet mehr und man muss etwas an Macht abgeben. Na und? Wir sollten es wagen“, wirbt Kutsche für seinen Kandidaten.

Ein Dorn im Auge des Linken ist die Ankündigung Schellers, eine Tiefgarage unter dem Neustädtischen Markt bauen zu wollen. Kutsche: „Kann sein, dass das im politischen Raum eine Mehrheit findet. Breit abgestimmt ist es nicht. Nicht einmal das Wahlprogramm der CDU ist öffentlich erstellt. Hinterzimmerpolitik und Machtkämpfe sollten der Vergangenheit angehören.“

Außer aus dem Lager der Linken gab es keine Reaktionen auf die Wahlkampfstart der CDU am Wochenende. Auch van Lessen reagierte nicht auf Schellers Rede, in der ihm unterstellt worden war, er wolle in Zukunft Leitungen in der Stadt streichen.

Steffen Scheller hatte Samstag mit Blick auf Forderungen Jan van Lessens zu den städtischen Finanzen gesagt: Wer sich die Fakten in den öffentlich zugänglichen Unterlagen anschaue, der müsse keinen Kassensturz fordern. „Es sei denn: Er könne mit den Informationen nichts anfangen. Oder aber er will - anders als ich das in den letzten Jahren getan habe - Leistungen streichen.“

Von Benno Rougk

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