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Brandenburg/Havel Lückenschluss im Radwegenetz
Lokales Brandenburg/Havel Lückenschluss im Radwegenetz
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16:19 16.09.2016
Noch fehlt auch ein Radweg zwischen Prützke und Rietz. Auch er soll kommen, jedoch frühestens in zwei Jahren. Quelle: Marion von Imhoff
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Rietz

Der Zauche-Radweg soll weitergeführt werden und zwar im kommenden Jahr für 1,1 Millionen Euro von Rietz bis Gollwitz entlang des Emsterkanals. 580 000 Euro soll das Teilstück auf der Gemarkung der Gemeinde Kloster Lehnin kosten. Das teilte Bürgermeister Uwe Brückner in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit: „Es ist sinnvoll, die vorhanden Radwege, die wir haben, miteinander zu verbinden.“

Der Zauche-Radweg wird die Tour Brandenburg mit dem Havelradweg zusammenführen. Die Tour Brandenburg ist mit 1111 Kilometern der längste Fern-Radweg in Deutschland und verbindet 31 historische Stadtkerne.

Stadt und Gemeinde hoffen auf 75-prozentige Förderung

Nach Angaben von Stefan Backes vom Fachbereich Planung, Bau und räumliche Entwicklung der Gemeinde Kloster Lehnin, hofft die Kommune auf eine 75-prozentige Förderung des Landes Brandenburg. Die gleiche prozentuale Unterstützung wird auch die Stadt Brandenburg beantragen, die Partner des Radwege-Projektes ist. Wie Gabriela Philipp-Plagemann, in der Stadt für die Entwicklung der Ortsteile zuständig, mitteilt, soll das 1,6 Kilometer lange Abschnitt 544 000 Euro kosten: Bei Bewilligung der Anträge „wird dann eine gemeinsame Ausschreibung 2017 erfolgen“. Ein Teilabschnitt wird als ländlicher Wegebau auch als Wirtschaftsweg nutzbar sein.

Sind Rietz und Gollwitz durch einen Radweg verbunden, fehlt noch ein Teilstück von Rietz nach Prütze, um die letzte Lücke im Zauche-Radweg zu schließen. Dies könnte in einem zweiten Bauabschnitt erfolgen, sollte der Landkreis Potsdam-Mittelmark mitziehen. Brückner sprach in diesem Zusammenhang davon, zu diesem Thema „eine politische Diskussion“ anregen zu wollen.

Idyllischer Zauche-Radweg von Lehnin bis Prützke

Die Gemeinde Kloster Lehnin strebt eine Realisierung dieses Teilabschnittes für das Jahr 2018 an. Vize-Bürgermeister Bertold Satzky sagte dazu aber auch: „Wenn wir das schaffen würden, wäre das eine sehr optimistische Hoffnung.“ Tatsächlich sind die Orte Lehnin, Netzen, Grebs und Prützke bereits über einen gut ausgebauten und teils sehr idyllisch verlaufenden Radweg – wie etwa am Görnsee bei Grebs – verbunden. In Prützke endet der Radweg. Ihn auch in Richtung Bundesstraße 102 und Paterdamm fortzusetzen, „steht noch in den Sternen“, so Backes.

Frühestens ab 2020 könnte ein Radweg die Dörfer Damsdorf und Göhlsdorf verbinden. Wie nötig ein sicherer Abschnitt für Radler dort sei, betonte Göhlsdorfs Orstvorsteher Eckhart Zorn im Gemeinderat mit dem Hinweis auf die hohe Verkehrsbelastung.

Von Marion von Imhoff

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