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Brandenburg/Havel „Wie viele Farben können wir sehen?“
Lokales Brandenburg/Havel „Wie viele Farben können wir sehen?“
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17:27 22.08.2014
Timothy Rohde im Reich der Farben. Quelle: J. Steiner
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Brandenburg an der Havel

Frag doch mal die MAZ! Timothy Rohde (11) hat zwei Fragen, die ihm bisher noch niemand zufriedenstellend beantwortet hat. Deshalb stellt er sie in der MAZ-Kinderuni an unsere Experten. Der Junge aus Hohenstücken, der gern Badminton spielt, will wissen: Wie viele Farben kann das menschliche Auge wahrnehmen? Und warum schrumpelt die Haut mit dem Alter?
Der Reihe nach. Zwei Brandenburger Augenärzte gehen auf die Frage nach der Farbwahrnehmung ein. Markus Kathke ist Doktor und Facharzt für Augenheilkunde sowie leitender Oberarzt am Städtischen Klinikum Brandenburg. „Augengesunde Menschen können mehrere tausend Farbnuancen unterscheiden“, erklärt er.

Die Farbwahrnehmung beim Menschen und einigen Tieren entsteht dabei durch die unterschiedliche Reizung von drei verschiedenen Sinneszapfen in der Netzhaut. Diese reagieren entweder besonders gut auf rotes, auf grünes oder auf blaues Licht.

Der Augenarzt:
„Je nachdem wie viele davon erregt werden, nehmen wir eine Mischung aus diesen drei Grundtönen wahr und sehen damit alle uns bekannten Farben. Denn das Licht, welches uns umgibt, ist auch nur eine Mischung vieler verschiedener Wellenlängen.“ Um Farben wahrzunehmen ist aber eine gewisse Grundhelligkeit erforderlich, da unterhalb dieser die Sehzapfen nicht arbeiten können und nur noch die Sehstäbchen aktiviert sind, welche nur Helligkeit und keine Farbwahrnehmung vermitteln.
Dann werden farbige Dinge nur noch grau-schwarz erkannt. Daher das Sprichwort: Nachts sind alle Katzen grau.
Da die Mischung und Empfindlichkeit der drei Farbwahrnehmungszapfen nicht bei allen Menschen gleich sind, sieht jeder die Farben etwas anders. Jeder sieht sozusagen seine eigenen Farben. Das Farbensehen ändert sich auch mit dem Alter etwas.

Roswitha Lukas-Heger hat in ihrer Zeit als Dozentin Farbsehen unterrichtet. „Wie im Malkasten kann man die vier Komplementärfarben Rot/Grün und Gelb/Blau in allen möglichen Kombinationen miteinander mischen, sodass immer wieder neue Farben entstehen“, erklärt die Augenärztin.
Dann könne man diese Farben vor dem Mischen noch mit unterschiedlich viel Wasser verdünnen, was wieder unterschiedliche Farben ergibt. Und wenn man all diesen Farben dann auch unterschiedlich viel Weiß oder Schwarz beimischt, können Menschen mit ihren gesunden Augen zwei Millionen Farben unterscheiden.

„Die Haut kann schrumpeln, aber die Seele nicht“, antwortet Birgit Didzuneit-Sandhop auf die zweite Frage von Timothy. Als HNO-Chefärztin des Städtischen Klinikums versteht sie auch viel von der menschlichen Haut.

Die Faltenbildung, so erklärt sie, ist von den persönlichen Erbanlagen abhängig und davon, wie man sie pflegt. Wer immer ins Solarium geht, sich in die Sonne legt und raucht, dessen Haut altert schneller. Sie altert, weil das Bindegewebe immer weniger elastisch wird, alles sackt nach unten.

Im Bindegewebe, so erklärt die Doktorin, befinden sich Kollagen und Elastin. Davon hat man im Alter immer weniger. Im Fettgewebe unter der Haut wird weniger Wasser eingelagert. Diese Faktoren machen Falten. Dicke Menschen sehen dadurch im Alter straffer aus. Aber Lachen kann auch manches Fältchen am Hals verstecken.

Von Jürgen Lauterbach

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