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Brandenburg/Havel Das war der OB-Talk in Brandenburg
Lokales Brandenburg/Havel Das war der OB-Talk in Brandenburg
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12:19 19.02.2018
Jan van Lessen (2.v.l.) und Steffen Scheller (2.v.r.) wollen Oberbürgermeister von Brandenburg an der Havel werden.  Quelle: Philip Rißling
Brandenburg an der Havel

 Zwei Kandidaten, aber es kann nur einen Rathauschef geben! Wer die Interessen der Stadt Brandenburg künftig als Oberbürgermeister vertritt, entscheidet sich am Sonntag, 25. Februar. Den Höhepunkt des Wahlkampfes bildete der große öffentliche MAZ-Talk mit den zwei Kandidaten im Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Benno Rougk, Redaktionsleiter MAZ-Regionalverlag Brandenburg, und Redakteur Jürgen Lauterbach. Philip Rißling begleitete das Wahlforum im Liveticker.

Der Ticker zum Nachlesen:

  • 15.02.18 20:44
    Und damit endet auch der MAZ-Liveticker aus dem Audimax der Technischen Hochschule. Danke allen MAZ-Lesern fürs Mitlesen. Die Auswertung der heutigen Veranstaltung gibt es morgen auf den üblichen digitalen Kanälen. Gute Nacht aus Brandenburg!
  • 15.02.18 20:43
    Der Schlusssatz des Abends kommt von Jürgen Lauterbach: „Machen Sie was draus!“
  • 15.02.18 20:42
    Die Auswertung der Wahlzettel: Scheller erhielt heute Abend im Audimax 161 Stimmen, Jan van Lessen mit 158 nur knapp weniger. Zehn Gäste enthielten sich.
  • 15.02.18 20:41
    Van Lessen fragt, nicht doof, warum auf Schellers Wahlplakaten die CDU nicht auftauche. „Sind Sie ausgetreten?“ Scheller antwortet, auf Wahlplakaten solle nicht zu viel Text stehen. Schallendes Gelächter im Saal.
  • 15.02.18 20:40
    Zum Abschluss stellen die Kandidaten ihrem Gegenüber eine Frage. Scheller fragt van Lessen, warum er nicht mehr bei der Commerzbank sei. Der erwidert, dass er dort im Rahmen eines Vorruhestandvertrages nicht mehr aktiv dort arbeitet, aber noch bezahlt wird.
  • 15.02.18 20:37
    Wird es hier noch mal heiß? Ein wenig scheint momentan die Luft raus, auch beim Publikum.
  • 15.02.18 20:36
    Nun geht es um den Gewerbesteuersatz in der Stadt. Eine Frau findet, dieser sei zu hoch. Scheller begründet das sehr fachlich. Man merkt schon, dass er hier der Technokrat ist. Ob den Wählern das besser gefällt als der Wirtschaftshintergrund seines Konkurrenten?
  • 15.02.18 20:34
    Scheller versucht sich kurz vor Schluss dann doch noch einmal an einem kleinen Angriff gegen van Lessen. Er wirft ihm vor, sich beim Antworten stets zurückzuhalten und immer nur auf seine, Schellers, Positionen zu reagieren. Ein kleines Raunen provoziert er damit im immer noch vollen Saal.
  • 15.02.18 20:32
    Heide Traemann fragt, wie sich die beiden Kandidaten die Zukunft der Stadt Brandenburg, auch als Wirtschaftsstandort, vorstellen. Es fallen Begriffe wie grüne Urbanität, Mobilität, lebenswerte Stadt. Klingt erst mal nicht verkehrt, bedarf aber doch einiger Nachfragen - die in diesem Rahmen heute aber nicht mehr zu leisten sind.
  • 15.02.18 20:27
    Van Lessens Replik: Er teilt grundsätzlich Schellers Position, es sei nicht so schlimm, aber es gebe viele Aufgaben. Die Formulierung „Neue Medien“ fällt. Ob die beiden wissen, was genau darunter eigentlich zu verstehen ist, bleibt allerdings offen.
  • 15.02.18 20:26
    Scheller ist „nicht so pessimistisch“ wie die junge Dame. Er findet, die Lehrer in Brandenburg seien in Sachen Digitalisierung an Schulen schon motiviert. Es gebe trotzdem noch einiges zu tun. Konkret wird es nicht.
  • 15.02.18 20:25
    Jetzt spricht eine junge Frau ein Thema an, das bisher an diesem Abend überhaupt noch keine Rolle spielte - Bildung. Sie macht ihren Unmut darüber deutlich, und erntet eine Menge Applaus.
  • 15.02.18 20:23
    Die Fragerunde geht ins letzte Viertel. Die Veranstaltung dauert inzwischen ja auch schon zweieinhalb Stunden.
  • 15.02.18 20:21
    Ein junger Mann fragt, was die beiden mit ihrem OB-Gehalt vorhaben. Es wäre doch eine Riesenstange Geld. Beide Kandidaten sind sich einig, dass die rund 9000 Euro monatlich eine angemessene Aufwandsentschädigung für das Amt eines Oberbürgermeisters sind.
  • 15.02.18 20:19
    Das ist doch mal eine klar konträre Position: Scheller lehnt den Bürgerhaushalt ab, van Lessen will ihn. Keine weiteren Ausführungen zum Thema.
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Von Philip Rißling

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