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MAZ-Umfrage zum Packhof brummt

Brandenburg an der Havel MAZ-Umfrage zum Packhof brummt

Das letzte große innerstädtische Filetstück direkt an der Havel zwischen Neu- und Altstadt ist den Brandenburgern nicht egal – das beweist die rege Teilnahme an der gerade angelaufenen Online-Umfrage: 1342 Teilnehmer klickten sich in den ersten 48 Stunden durch die Fragen der MAZ, die weiter gefasst und gestellt sind als die künftige Ja/Nein-Frage der Verwaltung.

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Ein Sommerabend in diesen Tagen auf dem Packhof.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg/H. Das Thema „Künftige Gestaltung des Packhofes“ ist ein sehr interessantes für die MAZ-Leser. Das zeigt die Reaktion auf unsere Online-Umfrage unter www.MAZ-online.de/Packhof: Allein in den ersten 48 Stunden übers Wochenende wurde diese von 1342 Nutzern aufgerufen – die meisten kamen direkt auf die Seite, andere über unsere Accounts bei Facebook und Twitter. Die meisten klickten sich durch alle vier Fragenkomplexe zur Art der Bebauung, zu vorstellbaren Nutzungen, zu den Akteuren beim Entwickeln des Areals und zur Parkhaus-Problematik.

Die Online-Umfrage hat eine Laufzeit von drei Wochen, über Entwicklungen, Trends und vor allem Rückmeldungen von Lesern werden wir kontinuierlich berichten. Allerdings verzichten wir darauf, konkrete Zwischenstände zu veröffentlichen, weil wir künftige Umfrageteilnehmer nicht beeinflussen wollen. Dennoch greifen wir Fragen und Hinweise unserer Leser gerne auf.

So fragt beispielsweise Erika Graubner-Helmrath: „Wo bleibt die Möglichkeit für eine moderate Bebauung und den Erhalt einer größeren Grünfläche am Wasser entlang zu votieren? Im Grunde kann man wieder nur zwischen Grünfläche und Bebauung entscheiden. In meinen Augen wäre eine Kompromisslösung der bessere Weg für den Packhof.“ Es gibt allerdings Antwortkombinationen in den ersten beiden Fragen, die eine solche Willensbildung zulassen.

Der Stadtverordnete Norbert Langerwisch (Freie Wähler) mutmaßt, dass nun die MAZ selber investieren wolle, weil sich fürs Realisieren der Vorschläge kein Investor finde. Doch gibt es auch Möglichkeiten, Projekte an verschiedene Investoren zu „verteilen“, die in den jeweiligen Nischen und Sparten aktiv sind. Und auch wenn die Stadt einen Entwicklungsträger gründen soll, der alle Aktivitäten koordiniert, heißt das nicht, dass die Stadt selbst investiert, wie ein Meetingpoint-Nutzer vermutet. Der Entwicklungsträger kann aber auch nicht nur große, sondern auch viele kleine Investoren betreuen und koordinieren.

Einen konkreten Vorschlag liefert Bernd Kratzel: „Kein Hotel am Packhof. Am Rande zu der vorhandenen Wohnbebauung eine einzeilige Errichtung von Wohnhäusern. Aufbau eines ,Bürgerparkes Packhof’ auf dem übrigen Gelände mit Springbrunnen, Wegen, Ruheplätzen, Blumenrabatten und eventuell ein kleiner Pavillon für Musikauftritte.“

Weitere Anregungen/Meinungen senden Sie per Mail an brandenburg-stadt@MAZ-online.de.

Von André Wirsing

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