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Brandenburg/Havel „Mach fertig“: Lachen mit Olm im Zickengang
Lokales Brandenburg/Havel „Mach fertig“: Lachen mit Olm im Zickengang
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15:06 05.03.2018
Komiker Hans Werner Olm (rechts) nach seinem Auftritt im Zickengang in Golzow mit den Wirtsleuten Daniela und Jens Beiler. Quelle: Facebook/privat
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Golzow

Hans Werner Olm ist ein Schwergewicht der deutschen Kabarettszene. Seit fast 40 Jahren ist der Wahlberliner mittlerweile im Geschäft. Am Sonntagabend stellte er sein neues Programm „Mach fertig“ im Zickengang in Golzow vor.

Im ausverkauften Haus bot der Komiker eine augenzwinkernde Lebensberatung für die Erwachsenenwelt. Etwa 50 Gäste wurden Zeuge eines deutschen Lebens im Schnelldurchlauf – von der Wiege bis zum Sarg. Manchmal frech, manchmal frivol und immer ohne Schamgefühl führte Olm drei Stunden durch sein Programm.

Es war bereits der dritte Auftritt des 62-jährigen im Zickengang. „Ein absolut schönes Ambiente hier“, sagt Tourmanager Axel Lorenz. „Durch das kompetente Personal ist das auch immer toll für die Künstler.“ Und die Freude war Olm anzumerken.

Ronny aus Gera und ein langsamer Rentner

Mit großem Spielwitz behandelte der Komiker alltägliche Probleme wie das fortschreitende Alter des Mannes, die Nikotinentwöhnung und natürlich Frauen. Durch das „verbale Florett“ Olms bekam jeder sein Fett weg. Angefangen beim arbeitslosen Ronny aus Gera. Oder dem Rentner, der beim Münzenzählen an der Kasse einen ganzen Supermarkt lahmlegt. Oder Ralf Möller, „unser Steroidenbunker in Hollywood“.

Immer wieder schlüpfte Olm dabei in verschiedene Rollen. So imitierte er seine Mutter am Telefon, deren Internet durch das Hochladen von Erwachsenenfilmchen lahmgelegt wurde. Oder den Onkel aus dem Westen, der seinen Lebenszenith bereits überschritten hat. „Ich liebe es, Menschen zu beobachten“, sagte der Kabarettist. Und all das Beobachtete lasse nur einen Schluss zu: „unsere Gesellschaft ist ganz schön durch“.

Olm behandelt auch ernste Themen beim Auftritt im Zickengang

Ernstere Themen wie die Metoo-Debatte und der Dieselskandal wurden da nicht ausgespart. Alltägliches wie Autos und Zahnarztbesuche behandelte Olm auch gesanglich.

Lediglich mit seinem Humor und einer Gitarre bewaffnet verwurstete er Songs von Heino, Udo Jürgens, Herbert Grönemeyer und interpretierte diese neu. Spätestens hier war das Publikum nicht mehr zu halten. Laut klatschend und singend hatten die Gäste sichtlich Spaß am Dargebotenen.

„Es war ein runder und wunderschöner Abend“, sagte Olm. Und mahnte: „Nicht vergessen, morgen geht der alltägliche Kampf da draußen weiter“. Das Material für seine Themen sollte also so schnell nicht schwinden.

Von Tobias Wagner

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