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Männer sind Schwäne

Gaudi in Brandenburg/H. Männer sind Schwäne

Neun Teams aus dem ganzen Land Brandenburg und Berlin brachten beim 20. Freundschaftsturnier der Havelnarren im Männerballett den ausverkauften Stahlpalast mit 800 Gästen zum Überkochen. Auch wenn die Gastgeber in zwei Hauptwertungen gewannen, Spaß hatten alle Teilnehmer und Zuschauer.

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Die Gastgeber vom KCH begeisterten wieder einmal mit ihrer „Meuterei zwischen Havel und Spree“.

Quelle: Ruediger Boehme

Brandenburg/H. „We are the Champion“ konnten am Sonnabendabend beim 20. Freundschaftsturnier Männerballett die Karnevals Club Havelnarren e. V. aus Brandenburg rufen. Der Tanzbeitrag „Die Meuterei zwischen Havel und Spree“ kam so gut beim Publikum und der Jury an, dass der KCH den ersten Platz von der Jurywertung bekam und als Publikumsliebling gekürt wurde. Die jungen Männer und ihre Trainerin Sabrina Koch und ihr Team waren überglücklich über ihren Erfolg, denn die acht anderen Männerformationen zeigten auch, was in ihnen steckte und hatten ebenso gute Ideen, ihre Tänze schwungvoll dem Publikum zu präsentieren. Der voll besetzte Stahlpalast kochte buchstäblich bei den Vorführungen und bei Verkündung der Platzierung und bei der Vergabe der einzelnen Pokale. Die Moderatorinnen Monika Naumann und Bärbel Koch gestalteten die Bekanntgabe der Erstplatzierten und die Vergabe der Pokale spannend.

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Zum 20. Male wurde am Wochenende im restlos ausverkauften Stahlpalast vor 800 Zuschauern das Männerballett-Tanzturnier ausgerichtet. Beteiligte wie Zuschauer hatten gleichermaßen Spaß.

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Nach der Verlosung der Reihenfolge startete der KCH als neunte Formation. Vor ihnen zeigten der gemischte Chor Rangsdorf ihre Tanzformation „Mädchen gegen Jungen“ und die Narrengilde Berlin „Die Blue Brothers“, dass sie alle sehr wandlungsfähig sein konnten. Der Brandenburger Karnevals Club 1964 widmete sich dem Pariser Leben. In „La Viva Paris“ wurden tänzerisch Straßenszenen und flotte Cancan-Tänzerinnen präsentiert. Die Musikauswahl mit „Je t’aime“ oder „Vous voulez coucher avec moi“ unterstützten das tänzerische Bild, wobei die Männer reichlich Bein und Haut zeigten. Mit ihrer Darbietung hatten sie nicht nur die Herzen des Publikums auf ihrer Seite, es brachte dem BKC nach Jurywertung den zweiten Platz ein. Nach der Musik von Beatrice Egli und Helene Fischer zeigte der Nauener Karnevals Club, dass in den Körpern der blonden Tänzer in roten Kleidern jede Menge Power steckt. Tänzer Ralf hob sich mit einen besonderen Hüftschwung und einer perfekten Schrittkombination hervor. Atemlos war keiner der durchtrainierten Tänzer nach ihren Darbietungen.

Die Platzierungen

Pokale und Preise gab es in verschiedenen Kategorien.

Jurywertung:

1. Platz – Karnevals Club Havelnarren KCH e. V.,

2. Platz - Brandenburger Karneval Club 1964,

3. Platz - Beelitzer Carneval Club e. V.

Pokale Kreativstes Kostüm – Trebuser Carneval Club e. V.

Originellste Idee – Neuenhagener Carneval Club e. V.

Größte Spaßvögel – Lindenpark Karneval Club e. V.

Publikumsliebling – Karnevals Club Havelnarren e. V.

Nach einem Medley von Schlagerhits „Wie ein bisschen Spaß muss sein“ oder „Griechischer Wein“, tanzte der Beelitzer Carneval Club. Die Männer paarten Leidenschaft und gute Choreographie, sie wurden von der Jury mit dem dritten Platz belohnt. Mit roten Tütüs, weißen Korsetts und Strumpfhosen und einer rockigen Version des Schwanensees tanzten sich die Männer vom Lindenpark Karneval Club in die Herzen der Zuschauer und wurden mit dem Pokal „Größte Spaßvögel“ geehrt. Die Neuenhagener Männerformation zeigte in ihrem Tanzbeitrag „Madagaskar“ die Flucht und Strandung der Tiere tänzerisch. Dabei kam viel exotische Dekoration zum Einsatz. Am Ende gab es dafür den Pokal die Originellste Idee. Die männlichen Schulmädchen des Trebuser Carneval Club mit blonden Zöpfen, roten Röcken und blauen Pompons mit dem Udo-Jürgens-Hit „Wir waren niemals in New York“ wurden für das kreativste Kostüm prämiert. Überglücklich präsentierten die Sieger zum Abschluss noch einmal ihre Tanzdarbietung als junge Matrosen, die auf ihrem Schiff meutern und viel lieber bei Mutti zu Hause spielen wollten. „Wir haben gar keine richtige Zeit, um uns über den Sieg zu freuen. Am Montag geht es mit dem Training weiter, denn wir beteiligen uns im Mai in Fürstenberg an den ostdeutschen Meisterschaften“, sagt Trainerin Sabrina Koch, die hochschwanger mit den Männern mitfieberte. Der vierte Platz vom letzten Mal soll vergessen gemacht werden.

Von Silvia Zimmermann

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