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Brandenburg/Havel Männerballett mit Akrobatik und Erotik
Lokales Brandenburg/Havel Männerballett mit Akrobatik und Erotik
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11:19 11.04.2016
Die Havelnarren des KCH zeigten einen anspruchsvollen Tanz und erreichten Platz 4. Quelle: Krumnow
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Brandenburg/H

Bei der 2. Ostdeutschen Meisterschaft der Männerballette kamen die Männer des Brandenburger Karnevals-Club „Havelnarren“ nach den Mannschaften aus Finsterwalde, Brenitz und Günthersdorf auf den vierten Platz. Insgesamt hatten an dem Wettbewerb am Samstag im Stahlpalast 17 Clubs teilgenommen.

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Männerballett – das ist, wenn geschminkte Männer durch die Luft wirbeln und viel mehr. Bei der zweiten ostdeutschen Meisterschaften in Brandenburg an der Havel waren 17 Teams dabei. Und die zeigten, dass Männerballett höchsten sportlichen Ansprüchen genügt, aber auch erotische Seiten hat.

Darüber hinaus waren Sonderpokale zu gewinnen: Für das erotischste Männerballett konnten die Dabendorfer Karnevalisten einen Pokal mit nach Hause nehmen, und für den feschesten Fummel wurden die Darguner Karnevalisten mit einem Pokal bedacht.

Neben der aus von den teilnehmenden Vereinen unabhängigen Mitgliedern bestehenden Jury hatten bei diesem Großtanzereignis auch die annähernd 1000 Besucher die Möglichkeit, einen Publikumspreis zu vergeben. Diese Trophäe packte der Männerchor aus Finsterwalde ein

Angesichts des fortwährenden Beifalls im Saal und den lautstarken Anfeuerungsrufen der zahlreichen Fan-Gruppen der 17 Vereine war die Entscheidung für den Publikumsliebling an diesem langen Abend im Palast nicht leicht gewesen.

Der Ursprung liegt im Mittelalter

Keine leichte Aufgabe hatte die Jury. Sie sollte Kulissen und Requisiten beurteilen, die Vielfalt von Schritten, das Make-up, Gestik, Musik, Thema, Frisuren, Schminktechnik, Präsentation, den Ausdruck der Freude, Sprungtechniken, Drehvermögen, die Einhaltung von Linien und anderes mehr.

Die Tradition des Männertanzes hat ihren Ursprung im Mittelalter. Verschiedene Berufsgruppen präsentierten zu Fastnachtszeit Schautänze.

Mathias Zurke war Verantwortlicher der 2. ostdeutschen Meisterschaft, Hans-Günter Koch der Turnierleiter. Juryobmann war Oliver Noweck, Turnierarzt Matthias Pichelbauer.

Tatsächlich ließen es die einzelnen Gruppen nicht an Ideenvielfalt bei der Wahl der fantastischen Kostüme fehlen, kombiniert mit tänzerisch anspruchsvollen Geschichte und Mut zur Akrobatik. Das alles konnte nur das Ergebnis vieler Trainingsabende mit den Choreographen und Trainern sein, wie die Moderatoren Monika Naumann und Ronny Walter zwischen den Auftritten mehrfach betonten. Auch jene, die gebastelt und oft bis zur letzten Minute vor der Meisterschaft genäht hatten, „müssen einmal öffentlich genannt werden“, hieß es.

Das Männerballett der heimischen Havelnarren bot mit seinen während des Auftritts wechselnden Kostümen ein Beispiel dafür. Bei ihnen standen nicht Klamauk, sondern eine anspruchsvolle Choreographie im Vordergrund.

Beim Männerballett der Havelnarren handelt es sich überdies eine turniererprobte Truppe. Denn schon zu 19. Mal in Folge waren die Brandenburger im Verlauf der Saison Gastgeber für Männerballette im Land Brandenburg und darüber hinaus. An diesem Abend im heimischen Stahlpalast zeigten sie sich als „Gremlins-Kleine Monster.“

Übrigens kamen sie, wie andere auch, ganz ohne die Präsentation mehr oder weniger behaarter Männerbeine aus, der Wettbewerb emanzipiert sich von solchen Werbebotschaften für den Karnevalsmännertanz. Am Samstag zeigten kräftige Männer unter dem erwartungsvollen Jubel vieler Besucherinnen gleichwohl nicht nur tänzerische Anmut, sondern auch muskulösen Arme und flache Bäuche.

Von Jürgen Krumnow

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