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Brandenburg/Havel „Märkische Mime“ für Tiemann
Lokales Brandenburg/Havel „Märkische Mime“ für Tiemann
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16:32 08.02.2016
Dietlind Tiemann nahm die „Mime“ entgegen.
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Brandenburg/H

Schon seit 14 Jahren vergibt der Brandenburger Karnevals-Club (BKC) die Bronzeskulptur „Märkische Mime“ an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Die Skulptur erhalten Menschen, die sich in der Stadt und der Region „für ein menschliches und freundliches Miteinander“ einsetzen.

In diesem Jahr durfte Dietlind Tiemann (CDU) die Ehrung entgegen nehmen. Brandenburgs Oberbürgermeisterin war dazu eigens zur letzten Prunksitzung des BKC am Samstag ins hiesige Theater gekommen. Die Laudatio auf die Stadtchefin hielt Karl-Heinz Siebert, einst zwischen 1990 und 2000 selbst eine Dekade lang Präsident des Vereins. „Vor einigen Jahren reichte es einer Frau: ’Genug der Worte, lasst uns Taten sehen’, lautete ihr Motto“, sang Siebert ein Hohelied auf Tiemann und ihr Engagement für die Gestaltung des Neustädtischen Marktes. „Auch in der Folge hat sie die Stadt aufgewertet und sich dabei immer wieder Widersachern aus der Stadt und dem Land gestellt“, so Siebert. „Eine Ja-Sagerin ist sie nicht.“

Derzeit bekomme das vor allem Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) im Zuge des Kampfes um die Kreisfreiheit der Stadt zu spüren. Siebert kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus, denn: „Auch die Idee, die Buga in unsere Region zu bringen, gehört mit zu ihren bemerkenswerten Leistungen für die Stadt, für das ganze Land.“

So sahen das nicht wenige beim BKC, weshalb Tiemann im Anschluss von Vereinschefin Jacqueline Damus die „Märkische Mime“ überreicht bekam. Dem Vernehmen nach soll die Stadtchefin zuvor nichts von ihrer Auszeichnung gewusst haben – zumindest zeigte sich bei der Zeremonie völlig überrascht.

Brandenburgs Stadtoberhaupt reiht sich seit Samstagabend nun in die namhafte Liste prominenter Vorgänger ein: Auch Manfred Stolpe, Birgit Fischer, Klaus Windeck,  Otto Graf Lambsdorff, Martina Willing, Walter Kassin und Matthias Platzeck nahmen die „Märkische Mime“ bereits entgegen.

Von Philip Rißling

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