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Brandenburg/Havel Märkischer Sportverein Glienecke wird 40 Jahre
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15:25 21.02.2016
Mario Grewatsch (links) und Eberhard Buchholz mit Vereinskoffer. Quelle: Silvia Zimmermann
Ziesar

In Erinnerungen schweifen, sich an gute und nicht so gute Tage erinnern, das machten die Vereinsmitglieder des Märkischen Sportvereins Glienecke am Samstagabend bei ihrer Festveranstaltung anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens in Ziesar. So wurde der erste Mannschaftskoffer der damaligen BSG Traktor von Vereinschef Mario Grewatsch und seinem Vize Eberhard Buchholz ausgepackt. „In diesem Koffer steckt so viel Vereinsgeschichte, Herz, Seele und Schweiß“, hörte man Grewatsch sagen.

Nach und nach holte Eberhard Buchholz Erinnerungsstücke heraus und konnte zu jedem eine kleine Geschichte erzählen. So zu einem Krug, den jedes Vereinsmitglied zum zehnjährigen Bestehen bekommen hatte oder einem alten Spielerpass oder das erste Baumwolltrikot der Mannschaft, erstanden im ehemaligen Kaufhaus Magnet in Brandenburg. „Als wir unseren ersten Vereinswimpel in Berlin anfertigten ließen, habe ich bei der Bestellung und bei der Abholung verschiedene Gläser Hausgeschlachtetes dagelassen“, gab Eberhard Buchholz zum Besten.

Optimale Bedingungen zum Fußballspielen

Erinnerungen, über die bei der Festveranstaltung viel und herzlich gelacht wurde. Der Verein kann nicht nur auf viele sportliche Erfolge zurücksehen, es wurde auch viel geschaffen. Die Mitglieder leisteten viel in Eigenleistung. So wurde 1980 das Vereinshaus gebaut, das 1995 umgebaut wurde. 2008 gab es einen Erweiterungsanbau über den Goldenen Plan Ost. „Den nötigen finanziellen Eigenanteil gab uns die Stadt Ziesar hinzu“, sagte Buchholz. In den vierzig Jahren Vereinsgeschichte wurden Vereinshaus und der Sportplatz so hergerichtet, dass optimale Bedingungen zum Fußballspielen geschaffen wurden. Viel für den Verein hat auch die Fiener-Agrar-Genossenschaft in Person von Wolfgard Preuß getan. Der Sportverein Glienecke wurde am 13. Februar 1976 in der Gaststätte Pieper gegründet. Der erste Vorsitzende war Horst Wolter. Er führte den Verein bis 1996. Dann übernahm Mario Grewatsch den Vorsitz. Bei der Gründung gab es weitere Sportgruppen wie Volleyball, Tischtennis und später auch Popgymnastik.

MSV-Mitglieder bei der Festveranstaltung zum 40-jährigen Vereinsbestehen. Quelle: Silvia Zimmermann

Ehrennadel für verdiente Vereinsmitglieder

2016 zählt der Verein 60 Mitglieder, es gibt noch eine Männermannschaft, die in der zweiten Kreisklasse spielt, und eine Oldie-Mannschaft. Die Vereinsmitglieder engagieren sich in der Gemeinde und helfen mit den anderen Vereinen im Ort bei Veranstaltungen, sei es die Aufstellung des Maibaumes oder dem jährlichen Weihnachtsmarkt. Der Ehrenamtsbeauftragte des Fußballkreises Havelland, Friedhelm Ostendorf, ist begeistert von der Vereinsarbeit dieses kleinen Sportvereins. „Hier spürt man richtig, dass dieser Verein wie ein Familienverein agiert. Sie leben das Fußballprinzip ,Ihr müsst elf Freunde sein’. Bei denen zählt Freundschaft mehr als ein 1:0 Sieg beim Spiel“, lobte Ostendorf.

Ostendorf zeichnete anschließend Lars Krankemann, Jens Grewatsch, Uwe Lewandowski, Tony Sager und Frank Baewert mit der Ehrenadel des Fußballkreises Havelland aus.

Von Silvia Zimmermann

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