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Brandenburg/Havel Marienberg: Bas-Konzept fällt durch
Lokales Brandenburg/Havel Marienberg: Bas-Konzept fällt durch
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02:15 14.02.2016
Der Marienberg mit Friedenswarte. Quelle: Wolfgang Gottschlich
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Brandenburg/H

Durchgefallen ist das Konzept zum kompletten Bewirtschaften des Marienberges durch die Arbeitsfördergesellschaft Bas am Mittwochabend im Stadtentwicklungsausschuss. Es gab mit den CDU-Stadtverordneten Doris Seeber und Georg Riethmüller nur zwei Befürworter, dagegen stimmten drei Stadtverordnete – Britta Kornmesser, Dirk Stieger (SPD) sowie Birgit Patz (parteilos/Die Linke). Zwei Mitglieder enthielten sich der Stimme.

Hauptkritikpunkt war die fehlende Wirtschaftlichkeitsrechnung, mit der nachgewiesen werden soll, ob die Bas diese Leistungen wirklich kostengünstiger als Fachfirmen bei annähernd gleicher Qualität erbringen kann. „Nicht allein ich habe gesagt, dass es nur gelingen kann, das Gartendenkmal Marienberg zu erhalten und dauerhaft am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen zu integrieren, wenn wir dazu die Garten- und Landschaftsbauer einbeziehen“, erneuert Stieger seine Grundsatzkritik. Auch die CDU-Sachkundige Elke Conrad hat ein flammendes Plädoyer für das Einbinden örtlicher Firmen gehalten.

Dagegen warb der Chef der Beteiligungsverwaltung Detlef Reckow für das Bas-Engagement. Das sei eine 100-prozentige Stadttochter, man könne die Aufgaben gut als „Inhouse-Geschäft“ übertragen. Würden dort Mitarbeiter fest angestellt, bauten sie auch eine emotionale Bindung zu den Pflanzen und Gehölzen auf. Mit Emotionen ist der kühle Rechner Reckow bislang nicht aufgefallen, vor gut zwei Jahren beispielsweise hat er ein Rekommunalisieren der Abfallentsorgung rundweg abgelehnt.

Stieger sieht einen Kompromiss darin, das Bewirtschaften des Marienbergs in einer Kooperation zu vergeben: Die Facharbeiten an die Fachfirmen mit der Auflage zur Integration, einfache Tätigkeiten an die Bas – analog zum bereits erfolgreich umgesetzten Projekt „Saubere Stadt“.

Von André Wirsing

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