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Marienberg-Wein ist schon fast ausverkauft

Brandenburg an der Havel Marienberg-Wein ist schon fast ausverkauft

Das Cuveé aus den Sorten Johanniter und Solaris kommt bei den Brandenburgern gut an. Seit Montag können sie den Weißwein in der Geschäftsstelle der Brawag kaufen. Schon am ersten Tag wurden von 4200 Flaschen knapp 2000 verkauft. Wer noch eine oder mehr haben möchte, sollte sich beeilen. Viele gibt es nicht mehr.

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Heike Beckmann mit Auszubildendem Tim Woltersdorf am Verkaufsstand für den Weißwein.

Quelle: AJ

Brandenburg/H. Es war eine reiche Weinlese im vergangenen Jahr. Knapp 4200 Flaschen konnte die Brawag von ihrem Cuvée auf dem Marienberg aus den Sorten Johanniter und Solaris abfüllen. Das war drei Mal so viel wie im Jahr davor. Seit Montag können die Brandenburger den Weißwein in der Geschäftsstelle der Wasser-und Abwassergesellschaft (Brawag) kaufen. Das haben sie bisher auch sehr fleißig getan. „Im Moment haben wir noch etwa 470 Flaschen“, sagte die Sprecherin der Brawag, Heike Beckmann am Freitagvormittag. „Aber das kann sich im Laufe des Tages noch durchaus ändern.“

Schon am ersten Tag des Verkaufes waren viele Käufer gekommen. „Morgens hatten wir einen gewissen Ansturm.“ Etwa 2000 Flaschen wurden am Montag verkauft. Und schon vor dem Verkauf waren knapp 1200 vorbestellt. Im vergangenen Jahr war der edle Tropfen innerhalb von drei Tagen ausverkauft. „Dieses Jahr ist es ja die dreifache Menge“, sagt Beckmann. „Deswegen brauchen wir auch ein paar Tage länger, um das alles zu verkaufen.“

Etwa 4,5 Tonnen Trauben konnten die Erntehelfer einfahren. Mit 114 Grad Oechsle hatte der Most bei der Ernte zudem einen recht hohen Zuckegehalt. Für die Region ist das ungewöhnlich hoch. Je höher der Oechsle-Grad ist, desto höher ist auch die Qualität des Weines. „Dieser Wein kann mit den Weinen der traditionellen Anbaugebiete in Süddeutschland mithalten“, lobte Kellermeister Christian Kruft bei der Abfüllung in der vergangenen Woche in Werder.

Im September beginnt die Lese der aktuellen Weinbeeren. Bis dahin hofft Heike Beckmann, dass nicht, wie im vergangenen Jahr, Diebe eimerweise Weintrauben von den Reben klauen. „Ansonsten müssen wir uns überlegen, wieder einen Bauzaun aufzustellen“, so Beckmann. „Aber das machen wir nicht gern, weil wir den Weinberg öffentlich zugänglich halten wollen.“

Wer sich beeilt, bekommt den Wein für 9,50 Euro pro Flasche an der Rezeption der Stadtwerke, Packhof 32.

Von Annika Jensen

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