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Marienkrankenhaus feiert den Baufortschritt

Vergrößerung bis Ende 2017 Marienkrankenhaus feiert den Baufortschritt

Das St. Marienkrankenhaus schafft seit einigen Monaten die baulichen Voraussetzungen dafür, dass deutlich mehr vornehmlich alte Patienten aus Brandenburg/Havel, dem Havelland und dem Fläming angemessen behandelt und gepflegt werden können. Am Donnerstag feierte die Klinik ein Baustellenfest. Die Grundsteinlegung war in den Sommerferien untergegangen.

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Pfarrer Matthias Patzelt, hier mit Verwaltungschefin Maren Gienapp, segnet die Baustelle des Marienkrankenhauses.

Quelle: Jacqueline Steiner

Brandenburg/H. Das St. Marienkrankenhaus schafft seit einigen Monaten die baulichen Voraussetzungen dafür, dass deutlich mehr vornehmlich alte Patienten aus Brandenburg/Havel, dem Havelland und dem Fläming angemessen behandelt und gepflegt werden können. Am Donnerstag feierte die Klinik ein Baustellenfest mit den beteiligten Firmen und Mitarbeitern. Die Grundsteinlegung war in den Sommerferien untergegangen.

Die Erdarbeiten sind erledigt, der Baugrund hat dem Bauherrn Caritas Krankenhilfe Berlin keine unangenehmen Überraschungen beschert. Die neuen Stationen des Marienkrankenhauses in der Bergstraße können in den nächsten Monaten gebaut werden – mit kirchlichem Segen.

Ehe am Donnerstagnachmittag das Baustellenfest am Grill begann, segnete der Brandenburger Geistliche Matthias Patzelt die Baustelle für das zusätzliche Gebäude des gut hundert Jahre alten Krankenhauses, das sich in katholischer Trägerschaft befindet und derzeit etwa 150 Menschen beschäftigt.

Wie berichtet setzen Planer, Architekten und Bauleute um, was im Jahr 2013 angestoßen worden war. Bis Ende 2017 soll das auf die gesundheitliche Versorgung alter Patienten spezialisierte Marienkrankenhaus gemäß Landeskrankenhausplan anderthalb Mal so groß werden wie bisher.

Zwei Krankenstationen mit jeweils 26 Betten werden zum Jahreswechsel 2017/18 hinzukommen, um den Bedarf der geriatrischen Versorgung zu decken. Die Planung dafür hatte im Juni 2015 begonnen, wie Verwaltungsleiterin Maren Gienapp berichtete. Ein Jahr später folgte nach ihren Worten die Baufreigabe.

Die Sohlplatte ist inzwischen gegossen, mit dem Untergeschoss, der Kellerdecke und dem Treppenhaus geht es weiter. Die gesamte Bausumme liegt bei mehr als sieben Million Euro.

Am Ende wird das Marienkrankenhaus etwa 150 Betten haben und damit anderthalb Mal so groß sein wie bisher. „Das richtige Personal zu finden wird eine große Herausforderung sein“, sagt die Verwaltungsleiterin. Etwa ein halbes Jahr vor der Fertigstellung wird die Klinik mit der Personalakquise beginnen.

Unter den 40 bis 50 zusätzlich benötigten Mitarbeitern werden auch fünf bis sechs Ärzte sein. Auf einer der beiden neuen Etagen werden Menschen untergebracht, die nach einer akuten Erkrankung und einer womöglich großen Operation noch geistig desorientiert sind und daher besondere Zuwendung benötigen, erklärt Chefärztin Katrin Schumacher. Etwa zehn der neuen Stationsbetten werden vorgehalten für Palliativpatienten, also Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung, deren Lebenserwartung stark begrenzt ist.

Das Marienkrankenhaus feierte das aktuelle Baustellenfest als eine Art Ersatz für die nicht feierlich begangene Grundsteinlegung, die mitten in die Sommerferien fiel. „Es bringt Unglück, wenn auf einer Baustelle nicht gefeiert wird“, sagte Maren Gienapp. Ein Richtfest soll es nach ihren Wortern geben.

Parallel zur Bergstraße liegt der Baugrund und somit deutlich weniger abschüssig beim ersten Erweiterungsbau.

Rechtwinklig zum vorhandenen Neubau, den seinerzeit im Mai 2007 noch Georg Kardinal Sterzinsky gesegnet hatte, entsteht der zweigeschossige Kubus mit einem Lichthof. In alle Krankenzimmer und Arbeitsräume fällt Tageslicht.

Von Jürgen Lauterbach

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