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Markt-Atmosphäre bei Kaufland

Brandenburg an der Havel Markt-Atmosphäre bei Kaufland

Die große Baustelle auf der Bundesstraße 1 vor der Tür, die Baustelle im Markt. Das 6400 Quadratmeter große Kaufland im EKZ Wust ist in den vergangenen drei Wochen für eine halbe Million Euro umgebaut worden. Der Markt erscheint nun heller, geräumiger und gemütlicher.

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Abgehängte Decken, warmes Licht, mehr Marktatmosphäre am Gemüsestand.

Quelle: Ruediger Boehme

Brandenburg/H. Die B 1-Baustelle während der gesamten Sommerferien hat ohnehin für einen Kundenrückgang von 15 bis 20 Prozent gesorgt, da kann man auch mal drei Wochen lang bei laufendem Betrieb den kompletten Kaufland-Markt im Einkaufszentrum Wust umbauen. „Wir haben einmal den gesamten Laden auseinander gerissen und wieder zusammengesetzt“, sagt Markt-Chef Thomas Schulz. Er führt den Markt mit seinen 6400 Quadratmetern Verkaufsfläche seit zwei Jahren. Die Kunden bemerken die Veränderungen schon beim Reinkommen: Der Informationsschalter ist niedriger und mit Arlington-Eiche verkleidet. Obst und Gemüse sind übersichtlicher arrangiert, die Regale niedriger angeordnet, gedimmtes Licht und elektronische Preistafeln sind ebenfalls neu. Die mit Holz abgehängten Decken sollen mehr Markt-Atmosphäre schaffen. Gleich links gibt es ein großes To-Go-Regal mit fertigen Sachen für den eiligen Kunden, der sich nur einen Snack besorgen will – Salate, Antipasti, Smoothies. Neben dem Griff ins Obstregal kann er sich auch gleich im Backshop bedienen, der ebenfalls in den Eingangsbereich umgezogen wurde. Um die ganz große Runde durch den Markt beim kleinen Einkauf zu vermeiden, gibt es nun zwei Quer-Durchgänge zum Kassenbereich.

Der ganze Markt ist heller und „niedriger“ geworden – die Regalhöhen sind konsequent von 2,20 auf 1,80 Meter Höhe gekürzt. Der Markt erscheint dadurch luftiger – große Menschen können bis zum anderen Ende sehen, kleinere fühlen sich nicht mehr so „erschlagen“ von hohen Regalmauern. Die großen Hauptgänge werden durchgehend mit LED-Leuchten erhellt. Zudem gibt es die gewohnten Leuchtstofflampen. Einzelne Regale für Wein, Sekt und Spirituosen sowie die Frischetheken für Fisch, Käse und Wurst werden zusätzlich mit Spot-Strahlern erleuchtet. Überall an Verkleidungen und Vertäfelungen findet sich das matte Eichenholz wieder. Zur besseren Orientierung sind die Wände hinter den Regalen farblich gestaltet – Obst in grün, Nährmittel in orange, Nonfood (Nicht-Lebensmittel) in blau... Zudem steht es in dreidimensional erscheinender Schrift auch noch einmal dran. Die Kassen sind neu verkleidet, die lästigen Klapptüren im Eingang verschwunden, die Ware ist nun elektronisch gesichert.

„Großes Lob an alle meine 106 Mitarbeiter, die bei dem Umbau über drei Wochen hinweg voll mitgezogen haben. Am Montag hatten wir einen Tag geschlossen, davon zwei Stunden lang geputzt und den Rest für Teamarbeit und Schulungen sowie Motivation genutzt“, sagt Thomas Schulz. Das sei nach der stressigen Zeit unheimlich wichtig gewesen.
„Das Einkaufszentrum Wust selbstverständlich mit Kaufland ist wichtig für die Stadt und ihre Menschen. Wir freuen uns, dass sie die Zeit mit den Baustellen und den Umsatzeinbußen einigermaßen überstanden haben“, sagt Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann.

Von André Wirsing

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