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Brandenburg/Havel Markttreiben künftig auch in der Altstadt
Lokales Brandenburg/Havel Markttreiben künftig auch in der Altstadt
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15:12 27.06.2018
Rosemarie Warras aus dem Stadtteil Nord kauft schon seit Jahren auf dem Wochenmarkt in der Werner-Seelenbinder-Straße ein. Bei Uwe Siebert bekommt sie außer Balkonpflanzen auch Obst, Gemüse und Eier. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

In wenigen Tagen wird ein neuer Betreiber die Wochenmärkte in Brandenburg/Havel übernehmen. Die Deutsche Marktgilde soll auch für ein Markttreiben auf dem Altstadt Markt und dem Nicolaiplatz sorgen. Neustadt Markt beziehungsweise Molkenmarkt sollen ihren Namen künftig mit Hilfe von Händlern Ehre machen.

Fünf Markstandorte hat die Stadt Brandenburg in diesem Frühjahr in Einzellosen ausgeschrieben. Die Konzession für die Betreibung aller Wochenmärkte hat sie an die Deutsche Marktgilde, Zweigniederlassung Berlin, vergeben, berichtet Fred Ostermann, der die Fachgruppe Tourismus und Stadtmarketing in der Verwaltung leitet.

Von Juli an sollen die neuen Betreiber das Geschäft von den einheimischen Unternehmern Michael Kilian und Mike Minuth übernehmen, welche die vorherige Ausschreibung im Jahr 2015 mit ihrer Gesellschaft M&H gewonnen hatten. Das Brandenburger Unternehmen hat sich diesmal um die Standorte Molkenmarkt und Nord beworben, aber dafür nicht die Zuschläge erhalten.

Nur zwei Bieter

Zwei Unternehmen haben in diesem Jahr Angebote abgegeben. Entscheidend für die Vergabe sind laut Ostermann der Preis und das Marktkonzept gewesen.

Die Deutsche Marktgilde bekommt Hausaufgaben. Die Stadt wünscht sich einen Wochenmarkt an zwei neuen Standorten, nämlich neben Rathaus und Roland in der Altstadt und im vorderen Areal des Neustädtischen Marktes, dem Molkenmarkt. Bei praller Hitze bleibt statt des Neustadt Marktes der Katharinenkirchplatz erste Wahl.

Die bekannten Standorte in der Werner-Seelenbinder-Straße in Nord und am Tschirchdamm in Hohenstücken bleiben. Außerdem soll der Nicolaiplatz neu belebt werden. Diesen Standort hatten die Vorgänger wegen Erfolglosigkeit vor knapp zwei Jahren aufgegeben. Wie Fred Ostermann erklärt, soll die Marktgilde Zeit bekommen, um Händler für diese Marktplätze zu gewinnen.

Nord hat „stark gelitten“

„Bis Ende 2019 möchte ich die Probleme aus dem Weg geräumt und die Märkte in Brandenburg aufgebaut haben“, beschreibt Sebastian Stahl seine Perspektive.

Der Leiter der Marktgilde-Zweigniederlassung Berlin will zunächst herausfinden, woran die Standorte bisher gescheitert sind. Gerade Nord hat nach seinem ersten Eindruck „stark gelitten“. Im Frischesortiment entdeckt er noch manche Lücke und will daher versuchen, die Stadt Brandenburg ihm bekannten Händlern zwischen Magdeburg und Berlin schmackhaft zu machen.

Den Neuanfang am Altstadt Markt und auf dem Nicolaiplatz plant die Genossenschaft im kommenden Frühjahr. Stahl: „Wir benötigen dort erst einmal eine kritische Masse an Händlern. Am Ende entscheiden aber die Kunden, ob sie die neuen Standorte annehmen.“

Doppelmarkt im Zentrum der Neustadt

Molkenmarkt und Katharinenkirchplatz versteht Stahl als „Doppelmarkt“. Mit den Händlern habe er besprochen, es gleichzeitig mit den beiden Plätzen auszuprobieren.

Die Deutsche Marktgilde ist in ganz Deutschland vertreten. Im Land Brandenburg ist sie an einem Dutzend Orten mit jeweils bis zu fünf Standorten vertreten.

Die Stadtverwaltung Brandenburg war im Frühjahr zunächst mit ihrem Versuch im Wirtschaftsausschuss gescheitert, die Wochenmärkte neu auszuschreiben. Sie wollte Marktstandorte nur im Doppelpack vergeben und nicht einzeln. Dass sich für die Märkte in Hohenstücken und am Nicolaiplatz ein Anbieter finden würde, galt keineswegs als sicher.

Im Haushaltsplan der Stadt sind Einnahmen von jährlich 19 800 Euro aus Wochenmärkten geplant.

Von Jürgen Lauterbach

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