Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Mehr Schutz für Fußgänger vorgestellt
Lokales Brandenburg/Havel Mehr Schutz für Fußgänger vorgestellt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:02 24.03.2018
Bernd Voigt (Mitte) sowie Georg und Monika Schütze vom Dorf- und Kulturverein mit dem Dankschreiben an alle Spender und Helfer. Quelle: Frank Bürstenbinder
Anzeige
Göttin

Wo einst der Dorflehrer wohnte, haben die Göttiner am Sonnabend ihre neue Begegnungsstätte in Besitz genommen. Mittelpunkt des Treffpunktes unter dem Dach der ehemaligen Schule ist ein Veranstaltungsraum, der aus der Zusammenlegung von zwei Räumen entstand. „Hier ist Platz für Versammlungen, Feste und Familienfeiern“, erklärte Bernd Voigt nicht ohne Stolz. Der Göttiner ist Ortsvorsteher und Vorsitzender des Dorf- und Kulturvereins, unter dessen Flagge der Umbau und die Renovierung der einstigen Lehrerwohnung stattfanden.

Möglich war das Projekt nur dank zahlreicher Spenden aus der Bevölkerung, die sich am Ende auf rund 8200 Euro summierten. Das Geld diente dem Verein als Eigenanteil für die Förderung aus dem Topf der „Integrierten Ländlichen Entwicklung“ (ILE), der von der EU und dem Land Brandenburg mit Zuschüssen gespeist wird. Rund 30 000 Euro waren insgesamt nötig, damit sich die Göttiner den Traum von der eigenen Begegnungsstätte erfüllen konnten. Dazu gehören die Bibliothek, eine Küche und Sanitäranlagen.

Die ehemalige Göttiner Schule ist heute eine Begegnungsstätte. Quelle: Frank Bürstenbinder

Zusammen mit dem Büro des Ortsvorstehers und einem Friseursalon bildet der Dorftreff eine sinnvolle Nachnutzung des Gebäudes, das seit den 1980er-Jahren nicht mehr als Schule genutzt wird. „Die Lehrerwohnung diente schon als Jugendklub, stand danach aber etliche Jahre leer“, erinnert sich Vereinsmitglied Georg Schütze. Der Einladung zur Eröffnung der Begegnungsstätte waren zahlreiche Göttiner gefolgt, so das sogar in der Bibliothek Kaffee ausgeschenkt wurde.

Als Vertreter der Stadtverwaltung gratulierte Brandenburgs Sozialdezernent Wolfgang Erlebach dem Dorf- und Kulturverein für sein Engagement bei der Umsetzung des Projektes, für das die Kommune keine Mittel frei machen konnte. Grundlage für die Betreibung der Begegnungsstätte ist ein Nutzungsvertrag mit der Stadt, in deren Eigentum sich die Immobilie befindet. Auf einen Sprung vorbei schaute auch Bundestagsabgeordnete Dietlind Tiemann (CDU) mit ihrem Gatten Klaus-Peter, der als Unternehmer zu den Unterstützern des Umbaus gehörte.

Bundestagsabgeordnete Dietlind Tiemann (CDU) besucht die neue Begegnungsstätte. Quelle: Frank Bürstenbinder

Zum ersten aktuellen Thema wurde die Verkehrssituation in der Göttiner Ortslage. Diese leidet wegen der Brückensperrung in Brandenburg unter erhöhtem Lkw-Verkehr, obwohl der Ortsteil wie die nachfolgenden Dörfer Reckahn und Krahne nicht an der offiziellen Umleitung liegen. Ortsvorsteher Voigt legte die Pläne der Stadtverwaltung für mehr Verkehrssicherheit als Diskussionsgrundlage aus. Danach ist in Höhe der bisherigen Mittelinsel in der Brandenburger Straße die Errichtung eines Fußgängerüberweges geplant. Im Bereich der Reckahner Straße werden dagegen die Querungsmöglichkeiten für Fußgänger im Bereich der Mittelinsel zurückgebaut.

Von Frank Bürstenbinder

Auf diese Nachricht hat eine ganze Region mehr als zehn Jahre lang gewartet: Das Land Brandenburg lässt die marode L86 zur Deetzer Deponie ausbauen. Anwohner, Politiker und die Gemeinde haben dafür schon seit Ewigkeiten gekämpft. Die Einzelheiten des Bauablaufs stehen noch nicht fest.

25.03.2018

Kleines Zeichen, große Wirkung. Seit die Stadt Brandenburg am Zentrumsring vor der Ampel das Wendeverbotsschild angebracht hat, sind viele Anwohner zu einer Odyssee durch Brandenburg/Havel verurteilt. Ein Anwohner fordert die Rücknahme des Verbots, doch die Stadt macht keine Anstalten.

24.03.2018

Er ist Herr über 140 000 Bücher und liebt klare Worte. Die findet Michael Bader, Leiter der Kreisbibliothek, auch aus Anlass seines bevorstehenden Ruhestandes. Kritik äußert er an mehreren Bibliothekskonzepten der Region.

24.03.2018
Anzeige