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Brandenburg/Havel In der Stadt sterben immer noch mehr Menschen als neue geboren werden
Lokales Brandenburg/Havel In der Stadt sterben immer noch mehr Menschen als neue geboren werden
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11:36 13.12.2018
Sachbearbeiterin Marion Reichelt übergibt dem Ehepaar Medea und Enrico Welk ihre Personaldokumente Quelle: Volkmar Maloszyk
Brandenburg/H

Der Negativtrend in der Demographie setzt sich fort: Auch in diesem Jahr sind mehr Menschen gestorben als geboren wurden. Bis Ende November kamen 978 Kinder zur Welt, zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr waren es 904. Der Anteil an Kindern ausländischer Eltern steigt dabei stetig an: 201 Mädchen und Jungen kamen bislang 2018 zur Welt, 2017 waren es 157.

Gestiegen ist auch die Zahl der Sterbefälle: Bislang zählte das Standesamt in diesem Jahr 1202, im Vorjahr waren es 1162.

Viel mehr Arbeit hatten die Standesbeamtinnen gegenüber dem vergangenen Jahr: Sie stellten 716 Eheurkunden aus (2017: 597), 7545 Geburtsurkunden (6679) und 5113 Sterbeurkunden (4742). Zudem wurden 30 Vaterschaftsanerkennungen aufgenommen.

Mehrarbeit auch im Bürgerservice: Neben der hohen Nachfrage nach Ausweisen und Pässen gibt es noch mehr Aufgaben zu erledigen: 476 Nebenwohnungen wurden an- und abgemeldet (Vorjahr: 535), 4628 Hauptwohnungen umgemeldet. Es gab 2236 Wegzüge (2432) und bislang 2739 Zuzüge (2871). 2940 Anträge auf Führungszeugnisse und Gewerbezentralregisterauszüge (2812) wurden abgearbeitet.

„Es bleibt festzustellen, dass die Fallzahlen weiter ansteigen. Die personelle Ausstattung ist kritisch zu betrachten“, sagt der zuständige Beigeordnete Michael Brandt (CDU). Im Standesamt ist eine Stelle krankheitsbedingt dauerhaft unbesetzt. Im Bürgerservice geht 2019 eine Kollegin in den Mutterschutz, eine andere in den Ruhestand. In der Ausländerbehörde sei der Arbeitsanfall wegen Familiennachzügen bislang noch nicht abzuschätzen.

Von André Wirsing

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