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Mehr als 400.000 Besucher auf Buga-Fähren

Wassertaxis gut ausgelastet Mehr als 400.000 Besucher auf Buga-Fähren

Die wohl angenehmste Möglichkeit, sich in der Stadt Brandenburg während der Bundesgartenschau zu bewegen, war die Fahrt mit den Buga-Fähren. Die vier eigens für die Gartenschau angeschafften Bötchen fuhren gemächlich auf der Havel hin und her – und transportierten in den vergangenen Monaten nicht wenige Gartenschaubesucher.

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Die Buga-Fähre Frida on tour.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Brandenburg an der Havel. Klatschmohn, Pusteblume, Fleißiges Lieschen und Frieda waren für viele Besucher die ersten Berührungspunkte mit der Buga: Eine Fahrt mit einer der vier Fähren stimmte sie entspannt auf ihr Naturerlebnis ein. Mehr als 410.000 Menschen haben sie in den 170 Tagen bislang befördert. Davon waren 395.500 Erwachsene und 14.500 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 17 Jahren.

Hinzu kommen eine große Anzahl an Kindern unter sieben Jahren und auch Kindergartengruppen, die die Fähren für kleine Rundfahrten nutzten und Begleitpersonen von Behinderten. Auf den Fähren wurden Erwartungen ausgetauscht, aber auch Erlebtes. Wer sich dort aufhielt und ein bisschen lauschte, konnte ein gutes Stimmungsbarometer des Publikums erhaschen. Bei der Reederei Nordstern kam viel Feedback zurück: „Aus unseren Erfahrungen können wir sagen: Beim Publikum war die Buga ein voller Erfolg. Dass nicht so viele Menschen kamen, konnte man nicht vorhersehen“, sagte Robert Elschner, Geschäftsführer der Nordstern Reederei.

Schönheit und Pracht vom Wasser gesehen

Langfristig sei die Buga für die Stadt und die Region gut, denn auf den Schiffen waren auch viele Menschen aus den alten Bundesländern. Damit wurde der Grundstein dafür gelegt, dass in den nächsten Jahren noch viele Besucher kommen werden. „Viele sahen die Stadt in ihrer Schönheit und Pracht vom Wasser aus“, sagte Elschner. Die beiden Ganztagesfahrten im Juni und September auf seinen Fähren waren sehr gut besucht und lange vorher ausgebucht. Schade findet er, dass es nicht möglich war, zwischen den Standorten hin- und herzufahren, doch es war einfach nicht zu realisieren: Die Fähre wäre dann beispielsweise von Brandenburg nach Havelberg neun Stunden unterwegs gewesen und durch vier Schleusen etwa 80 Kilometer gefahren.

Der Yachtcharter Hafen Schoners Wehr hatte während der Buga nicht mehr Gastlieger als sonst auch, erklärte Inhaberin Kathrin Mischker. Über die Auslastung der städtischen Anleger liegen derzeit noch keine Informationen vor, da die Erfassung erst nach Saisonende durchgeführt werde, sagte Fred Ostermann, Leiter der Fachgruppe Tourismus und Stadtmarketing.

Von Melanie Höhn

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