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Brandenburg/Havel Mehr als 500 wagen die 3000 Schritte
Lokales Brandenburg/Havel Mehr als 500 wagen die 3000 Schritte
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00:17 15.03.2017
Hunderte Menschen wollten am Sonnabend mitlaufen. Quelle: Ina Schidlowski
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Brandenburg/H

Der Schrittzähler ist genullt. Vor dem Altstädtischen Rathaus wird es langsam eng. Hunderte Brandenburger drängen sich, um 3000 Schritte durch die Havelstadt zu gehen.

Mit der Aktion „Schritt für Schritt zu mehr Bewegung“ wurde vor zwölf Jahren begonnen. „30 Teilnehmer haben wir beim ersten Mal gezählt. Im zweiten Jahr waren es schon 100“, berichtet Martina Krug von der Fachgruppe Gesundheit, der Stadt Brandenburg. „Etwa 500 Menschen“, schätzt Frank Brekow, Historiker und Stadtführer, der gemeinsam mit Christine Juliane Steffen den Spaziergang anführen wird.

Sascha Höhnel vom Therapiezentrum Promnitz ist für die Erwärmung zuständig. Per Mikrofon ist seine Anleitung zum Schulterkreisen, Kniebeugen und Arme in die Luft strecken bis in die letzten Reihen zu hören. Es wird eifrig geturnt vor dem Roland. In zwei Gruppen aufgeteilt geht es dann zuerst durch die Altstadt. Während Frank Brekow die erste Gruppe anführt, übernimmt Christine Steffen die zweite. „Ja, vom Start bis zum Ziel an der Katharinenkirche sind es etwa 3000 Schritte“, weiß die lustige und nie um eine Antwort verlegene Stadtführerin zu berichten. Über die Schrittzahl denkt an diesem Vormittag kaum jemand nach.

Bewegung an frischer Luft ist gesund, aber vor allem lockt das Angebot durch die Stadt geführt zu werden, immer wieder Interessantes zur Brandenburger Geschichte zu hören und Zutritt zum alten Stadtbad zu bekommen. Das bestätigt auch die Brandenburgerin Kathrin Schneider, die mit ihrem Mann schon oft an der Aktion teilgenommen hat. Yoga und Zumba gehören zu ihrem wöchentlichen Bewegungsprogramm und am Wochenende das Laufen. Der Jacobsweg ist ihr großes Ziel..

Matthias Kremser, Niederlassungsleiter der AOK Nordost packt bei der 3000 Schritte-Aktion tatkräftig mit an. Wie kann eine Krankenkasse die neuesten digitalen Entwicklungen nutzen, um Mitglieder zu mehr Bewegung zu animieren?

Kremser zückt sein Smartphone und zeigt die seit Januar 2016 benutzbare FitMit AOK- App. Mit jedem Schritt sammelt er Punkte. Zudem lassen sich über die App, per QR-Code-Scan oder Foto, Nachweise über sportliche Aktivitäten oder Vorsorgeuntersuchungen einreichen. Sofort zeigt die Anwendung, wie viele Punkte erreicht sind. Diese Punkte lassen sich auch digital in eine Prämie umwandeln. Knapp 25.000 Nutzer haben sich bereits dafür registriert.

Bewegung mit kulturellem und geschichtlichem Anreiz zu verbinden, ist auf jeden Fall ein gut funktionierendes Konzept und kann mit der Verlockung digitaler Technik Schritt halten.

Von Ina Schidlowski

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