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Brandenburg/Havel Mehrgenerationenhaus wird Hort
Lokales Brandenburg/Havel Mehrgenerationenhaus wird Hort
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16:58 10.03.2016
Jungen und Mädchen in der Kita Weltentdecker der Arbeiterwohlfahrt in Kirchmöser. Quelle: Volkmar Maloszyk
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Brandenburg/H

Bei der Schaffung neuer Kita-Plätze tut sich viel. Die neueste Entwicklung betrifft Kirchmöser. Das Mehrgenerationenhaus „Die Stube“ wird ab dem Sommer um einen Hort erweitert. Das bestätigte Sozialbeigeordneter Wolfgang Erlebach (Die Linke) der MAZ. Grund für diese Entwicklung „ist der auch in Kirchmöser steigende Hortbedarf, welcher zeitnah nicht anderweitig abgedeckt werden kann“, so Erlebach. Im Gegenzug ist geplant, dass die Kita Weltentdecker der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Kirchmöser künftig keine neuen Hortkinder aufnehmen wird.

Wie die Brandenburger Awo-Geschäftsführerin Ursula Schwinning sagte, werde die derzeitige Hortgruppe von 17 Jungen und Mädchen weiter betreut, aber nicht um weitere Kinder ergänzt. „Die Gruppe wird innerhalb von zwei Jahren auslaufen“, so Schwinning. Statt dessen soll die Zahl der Krippen- und Kindergartenplätze in der Kita Weltentdecker steigen. Unter dem Strich gibt es damit nach den Sommerferien zunächst 35 weitere Hortplätze. Nach dem Auslaufen der Hortbetreuung in der Kita Weltentdecker bleibt damit ein Plus von 18 Hortplätzen in Kirchmöser. Dafür werden dann sämtliche der 90 Plätze in der Kita Wellenreiter für Kinder unter sechs Jahren zur Verfügung stehen. Dafür soll die Zahl der derzeit neun Erzieherinnen wegen des dann höheren Personalbedarfs angehoben werden, sagte Ursula Schwinning.

Der neue Kita-Bedarfsplan für Brandenburg soll bis 2020 gelten

Die neue Entwicklung ist bereits Bestandteil im Entwurf des Kita-Entwicklungsplanes, der von 2016 bis 2020 gelten wird. Näheres dazu müsse noch geklärt werden, so Erlebach.

Christiane Maue leitet das Mehrgenerationenhaus „Die Stube“ des Arbeitslosenverbandes. Quelle: Volkmar Maloszyk

Wie Christiane Maue, Geschäftsführerin der Begegnungsstätte „Die Stube“, der MAZ sagte, soll der neue Hort dem gesamten Stadtteil zu Gute kommen. Gedacht ist er aber vor allem für die Kinder der Magnus-Hoffmann-Grundschule. Ab September sollen nach den jetzigen Überlegungen die ersten Hortkinder in der Stube betreut werden. Betrieben wird das Mehrgenerationenhaus vom ARbeitslosenverband Brandenburg, der landesweit 33 Einrichtungen betreibt, darunter derzeit noch keinen einzigen Hort.

Die Stube hat Angebote auch für Kinder und Jugendliche

Schon jetzt bietet „Die Stube“ als Kinder- und Jugendfreizeitheim Jungen und Mädchen jeden Tag mit Ausnahme von sonntags Freizeitangebote ab 14 Uhr an. Die Kinder können Billard spielen, Tischtennis und werden von Sozialarbeitern betreut. Es gibt Werkstätten für Fahrräder, Holz und Bandproberäume. Vor diesen Hintergrund ist der Sprung zum professionell betriebenen Hort kein allzu großer mehr.

„Es ist ein guter Ansatz niedrigschwelliger Angebote für Kinder und Jugendliche“, bewertet Awo-Chefin Ursula Schwinning das Angebot des Mehrgenerationenhauses.

Neue Jobs für zwei Hortnerinnen

Derzeit arbeitet die Stube mit vier Festangestellten. Davon sind zwei Sozialpädagogen, die das Nachmittagsprogramm der Kinder gestalten. Für den Hort sollen zusätzlich zwei Erzieherinnen eingestellt werden. Täglich kommen zwischen 15 und 20 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren in die Stube. Hinzu kommen etwa täglich 15 Jugendliche. Auch Senioren nutzen die Einrichtung gerne. Wöchentlich zählt Christiane Maue rund 100 Besuche älterer Menschen.

Von Marion von Imhoff

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