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Messerstecherei: Drei Männer sollen in U-Haft

Gewaltattacke im Flüchtlingsheim Messerstecherei: Drei Männer sollen in U-Haft

Gegen drei junge Albaner, die in die Messerstecherei am Sonntagabend im Flüchtlingsheim in Brandenburg an der Havel beteiligt gewesen sein sollen, hat die Staatsanwaltschaft die Unterbringung im Untersuchungsgefängnis beantragt. Vorausgegangen ist die Vernehmung mehrerer Männer, die mutmaßlich an dem Streit beteiligt waren.

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Quelle: dpa

Brandenburg an der Havel. Drei junge Albaner, die in die Messerstecherei am Sonntagabend im Flüchtlingsheim in Brandenburg an der Havel beteiligt gewesen sollen, befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft in der JVA Brandenburg. Der Haftrichter des Amtsgerichts Brandenburg erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Potsdam am Dienstagnachmittag die Haftbefehle gegen alle drei Verdächtige, bestätigte die Polizei. Vorausgegangen war die Vernehmung mehrerer Männer, die mutmaßlich an dem Streit beteiligt waren.

Nach den Vernehmungen ergibt sich nach Angaben von Polizeisprecherin Jana Birnbaum folgendes vorläufiges Bild. Am Sonntagabend saßen Männer unterschiedlicher Nationen in einem Zimmer der Flüchtlingsunterkunft Flämingstraße. Sie aßen zusammen und tranken Alkohol. Unter den Männern waren Syrer, Afghanen, Albaner und womöglich Angehörige weiterer Nationen. Gegen 23 Uhr riss ein 18 Jahre alter Kenianer plötzlich die Tür auf und stürmte mit einem Messer bewaffnet ins Zimmer.

Widersprüchliche Aussagen

Einer der dort sitzenden Asylbewerber soll daraufhin aufgesprungen sein, ebenfalls ein Messer gezogen und den jungen Kenianer aus dem Raum gestoßen haben. Wie es dann weiterging, dazu gibt es keine widerspruchsfreie Schilderung. Klar ist nur, dass der Kenianer mit Messerstichen schwer verletzt wurde und nach einer Notoperation am gleichen Abend im städtischen Klinikum auch am Dienstag noch intensivmedizinisch versorgt wird.

Leicht verletzt wurde ein Mann aus dem Tschad, der dem anderen Schwarzafrikaner zur Hilfe geeilt war. Ursprünglich gerieten fünf Albaner als mögliche Täter ins Visier der Polizei. Zwei wurden aus dem Polizeigewahrsam verlassen, weil bei ihnen keine direkte Tatbeteiligung festgestellt wurde. Der Tatverdacht richtet sich nun gegen die drei verhafteten Männer aus Albanien (21, 23 und 25 Jahre), die seit einigen Monaten in der Flüchtlingsunterkunft in Nord leben.

Von Jürgen Lauterbach

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