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Brandenburg/Havel Köder mit Angelhaken tötet Kater Mauzi
Lokales Brandenburg/Havel Köder mit Angelhaken tötet Kater Mauzi
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19:48 08.04.2016
Ruth Baber und Holger Kleinod zeigen den fatalen Köder, der Mauzi wohl das Leben kostete. Quelle: malo
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Brandenburg/H

In Neuschmerzke legt ein unbekannter Hunde- und Katzenhasser vergiftete Köder aus. Am Donnerstag ist der fast 16 Jahre alte Kater Mauzi daran verendet. Er hatte an dem Happen Mett, der mit einem Angelhaken präpariert war, genascht, röchelte und erbrach sich mehrfach, ehe er verschwand. Mauzi ist bestimmt tot, sagt Besitzer Holger Kleinod. Er hatte noch vergeblich versucht, das Tier einzufangen.

Ruth Baber ist entsetzt über den oder die Tierhasser, die Hunden und Katzen in der Gegend rund um den Rietzer Weg und den Prötzelweg offenbar schon seit geraumer Zeit nach dem Leben trachten. „Ich führe meinen Hund nur noch vorsichtig nach draußen und achte darauf, woran er schnüffellt, erzählt sie.

Die Rentnerin hat den Köder aufbewahrt, den Kater Mauzi am Donnerstag auf dem Dach der Nachbarsgarage, seinem Stammplatz, erbrochen hatte. Sie und Holger Kleinod vermuten stark, dass das rohe Hackfleisch nicht nur mit dem Haken präpariert, sondern zusätzlich noch vergiftet wurde. Den Fall hat die Frau aus Neuschmerzke bei der Polizei angezeigt.

Zuvor hatten die beiden Tierfreunde versucht, das Leben der rötlich-weißen Katze zu retten. Blut und Schleim trat aus dem Maul des Katers, als sein Besitzer ihn auf dem Garagendach vorfand. Er hatte keine Chance das sich quälende Tier zu greifen, das sich bei erster Gelegenheit zurückzog.

Wenig später sah Holger Kleinod Mauzi ein letztes Mal etwas weiter die Straße hinunter. Diesmal bekam er das schon extrem kurzatmige Tier einmal zu fassen, doch es biss ihn in den Arm und riss sich los. Der Brandenburger ist sicher, dass Mauzi nicht mehr lebt. Der Kater kam jede Nacht in seinen Unterschlupf, er hörte sie immer mauzen. Als am Freitag früh morgens das Licht anging, ließ sich das Tier nicht wie sonst am Küchenfenster blicken

Dass es jemand auf Hunde und Katzen abgesehen hat, daran zweifeln die beiden alteingesessenen Neuschmerzker nicht, zumal im Hundehalter im nahen Birkenwäldchen schon wiederholt präparierte Köder entdeckt haben.

Vor etwa 14 Tagen hatte die Katze einer Nachbarin ebenfalls einen Giftköder verschluckt und erbrochen. Der Tierarzt konnte diesem Rassetier noch helfen. Gleiches gilt für die Schäferhündin aus dem Rietzer Weg, die gerade noch rechtzeitig beim Tierarzt an den Tropf kam.

Von Jürgen Lauterbach

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