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Brandenburg/Havel Millionen für ein altes Haus
Lokales Brandenburg/Havel Millionen für ein altes Haus
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16:39 13.09.2013
Der einst prachtvolle Giebel wird wiederhergestellt, links daneben entsteht ein Neubau. Quelle: MALO
Brandenburg/h.

Auf den letzten Drücker: Pünktlich zur Bundesgartenschau wird das Gotische Haus fertig saniert sein. Zumindest von außen.

Der knapp 385.000 Euro umfassende Auftrag für den zweigeschossigen angesetzten Neubau entlang der Johanniskirchgasse ist nun ausgelöst worden, sagt Bürgermeister Steffen Scheller. "Bislang hing es noch an der Finanzierung. Es gab zwar schon Projekte, die wir mit dem Gebäude- und Liegenschaftsmanagement GLM vorfinanziert haben, aber 2,4 Millionen Euro Gesamtinvestitionen sind kein Betrag, den man einfach so stemmen kann." Erst nachdem das Kulturministerium zugesagt hatte, die rund 1,7 Millionen Euro Förderung bis Ende 2014 zur Verfügung zu stellen, konnte begonnen werden.

Nach dem Abriss der windschiefen Mauer an der Johanniskirchgasse werden ab Ende nächster Woche eine Spundwand gesetzt und ein Gerüst gestellt. "Das wird spannend, schließlich liegt der Keller bis zu 3,50 Meter tief", sagt GLM-Chefin Angelika Köhler. Die Keller gehörten zu einem früheren Anbau des 560 Jahre alten Hauses, das als ältester bürgerlicher Bau der Stadt gilt.

Darüber wird der Neubau errichtet. Im Erdgeschoss sind öffentliche Toiletten untergebracht, die auch von den Gästen der benachbarten Kirche Sankt Johannis zu nutzen sein werden. Zur Bundesgartenschau ist in der Kirche die Floristikschau zu sehen.

Im Erdgeschoss soll es eine öffentliche Nutzung geben, voraussichtlich die Ausstellung mechanischer Spielwaren aus der nahe gelegenen Fabrik Ernst Paul Lehmanns. Dafür gibt es aber noch nicht einmal ein fertiges Konzept, das soll ein künftiger Museums-chef erarbeiten. Bislang gibt es aber lediglich 120 Bewerbungen, aber noch keine Personalentscheidung.

Von André Wirsing

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