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Brandenburg/Havel Ministerpräsident fährt ohne Emissionen durch die Stadt
Lokales Brandenburg/Havel Ministerpräsident fährt ohne Emissionen durch die Stadt
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18:41 07.11.2018
ZF-Divisionsleiter Stephan von Schuckmann zeigt Ministerpräsident Dietmar Woidke die Hybridfertigung im Brandenburger Getriebewerk. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Hightech-Luft schnupperte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Brandenburg/Havel bei seinem Firmenbesuch im ZF-Getriebewerk. Erst lernte er die Fertigung am Standort während der Werksführung kennen.

Anschließend durfte sich der Landesvater an das Steuer eines PS-starken Hybridfahrzeuges setzen und innerhalb wie außerhalb des Betriebsgeländes in der Caasmannstraße erleben, wie leise und schnell ein solches teilelektrisch betriebenes Auto beschleunigt. Seine Fahrkünste bestaunten als Beifahrer Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) und der Divisionsleiter für Antriebstechnik im ZF-Konzern, Stephan von Schuckmann.

Ministerpräsident Dietmar Woidke erhält im ZF-Getriebewerk Einblicke in die Bedeutung der Hybridfertigung. Wie wichtig sie für die Zukunft des Standortes ist, macht Divisionsleiter Stephan von Schuckmann deutlich.

Mit hohem Entwicklungsaufwand hat ZF in den vergangenen Jahren die Hybridtechnologie am Standort Brandenburg vorangetrieben. Auf diesem Feld sieht der Divisionsleiter das Brandenburger Werk künftig wachsen. „Diese seltene Brückentechnologie wird Teile der Zukunft des Standorts absichern“, sagte von Schuckmann der MAZ. Das Werk bezeichnet er als „Kompetenzzentrum für Doppelkupplungsgetriebe“.

Der Konzern registriert ein hohes Kundeninteresse an Hybridfahrzeugen, die emissionsfrei auf den Straßen unterwegs sein können und zugleich für lange Fahrten geeignet sind.

In die Entwicklung der jüngsten Doppelkupplungsgetriebe am Standort Brandenburg hat der Konzern in den vergangenen drei Jahren etwa 100 Millionen Euro investiert. Eine ähnliche Summe ist in den Aufbau zusätzlicher Produktionsanlagen geflossen.

Politiker verabschieden sich von Martin

Diese Anlagen und vor allem die Hybridfertigung zeigten Stephan von Schuckmann, Produktionsleiter Jens Münchow, Geschäftsführer Frank Martin und die kaufmännische Geschäftsführerin Michaela Rohlmann den Ehrengästen des Unternehmens.

Nach Angaben des Oberbürgermeisters wollten er und der Ministerpräsident bei dieser Gelegenheit ausdrücklich auch Geschäftsführer Frank Martin verabschieden, der das Brandenburger Werk zum Jahresende übergeben wird.

Von Jürgen Lauterbach

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