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Brandenburg/Havel Mit Blicki gelingt’s im Straßenverkehr
Lokales Brandenburg/Havel Mit Blicki gelingt’s im Straßenverkehr
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14:50 20.03.2018
Unter dem Motto "Blicki blickt's" übten mehr als 300 Kinder das richtige Verhalten im Straßenverkehr vor allem mit Lkw. Quelle: André Wirsing
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Brandenburg/H

Die Aktion ist eine spielerische Verkehrserziehung, der Anlass dagegen traurig: Ende Januar war im Stadtteil Hohenstücken eine zehn Jahre alte Radfahrerin getötet worden, die unverschuldet unter einen nach rechts abbiegenden Lastkraftwagen geraten war.

Das war auch der Auslöser, warum die bundesweite Straßenshow „Blicki blickt’s“ vom gleichnamigen Verein in Brandenburg an der Havel startet. An diesem Dienstag haben knapp 350 Mädchen und Jungen von fünf bis zehn Jahren das richtige Verhalten im Straßenverkehr geprobt. Dazu gab es kleine Spielszenen mit Quiz in einem Zelt, bei den richtigen Antworten durften die Kinder einen Buzzer betätigen. Spannender war es für sie aber auf dem Neustädtischen Markt, auf dem ein nagelneuer Truck steht, der mit den modernsten technischen Hilfsmitteln ausgestattet ist _ Totwinkel-Spiegel unterm Rückspiegel, an der Frontforderseite, dort ebenfalls eine Totwinkelkamera und ein eingebauter Abstandswarner. Davor bekamen die Kinder eindrucksvoll von den Blicki-Vereinsmitgliedern gezeigt, wie eine ganze Schulklasse im toten Winkel verschwinden kann.

„Nehmt Blickkontakt mit dem Fahrer auf, wenn der Lkw auf euch zukommt, dann merkt ihr auch, ob er euch auch sieht“, sagt Dirk Hendler. Unterstützt wird er vom Maskottchen Blicki – ein Känguru-Hase. Der taucht auch auf den Lernmaterialien auf, mit denen die Lehrer den Aktionstag vorbereiteten und mit denen den Eltern gemeinsam mit den Kindern das Gelernte festigen.

„2017 verunglückten im Land Brandenburg 1065 Kinder bei Verkehrsunfällen, im Jahr zuvor waren es 997“, sagt Polizeisprecher Heiko Schmidt. „Kinder sind nicht nur die schwächsten sondern auch die unerfahrensten Verkehrsteilnehmer und brauchen deshalb zusätzlich noch ganz besondere Rücksicht von Auto- und LKW-Fahrern.“ Auch die Spediteure seien in der Pflicht, das Nachrüsten eines Lkw mit allen Sicherheitselementen kostet 1600 Euro.

Von André Wirsing

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