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Mit „Gewitterwolke“ gegen die Konkurrenz

R.C.H.B.-Ruderer taufen Boote Mit „Gewitterwolke“ gegen die Konkurrenz

„Gewitterwolke“ heißt das neue Ruderboot, mit dem die Wassersportler des R.C.H.B. künftig gegen die Konkurrenz antreten. Zum traditionellen Saisonabschluss tauften die Aktiven gleich drei Boote. Darunter eine Neuanschaffung. Einen besonderen Namen hat jetzt auch das Boot von Ruderin Fini Sturm.

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Mit dem Abrudern und drei Bootstaufen ging für die Aktiven des RCHB die 111. Saison zu Ende.

Quelle: Rüdiger Böhme

Brandenburg/H. Dass unsere Brandenburger Wassersportler nicht nur sehr erfolgreich sind, sondern auch jedem Wetter trotzen, bewiesen die Sportlerinnen und Sportler des Ruder Club Havel Brandenburg e.V. (R.C.H.B.) am Samstag beim Abrudern wieder einmal eindrucksvoll. Trotz starkem Wind und aufkommendem Regen brachten sie ihre Veranstaltung auch in der 111.Saison bis zum Ende durch. Traditionell wurde die Saison mit einer letzten Ausfahrt, dem Abrudern, und der anschließenden Ehrung der erfolgreichsten und aktivsten Vereinsmitglieder abgeschlossen.

Am Samstag wurden auch neue Boote getauft, und das mit einer Premiere. Erstmals in der über 100-jährigen Vereinsgeschichte wurden zum Saisonende nach dem traditionellen Abrudern insgesamt drei Ruderboote getauft. Darüber informierte Klaus Schönhoff, der Erste Vereinsvorsitzende. Bislang gab es höchstens zwei Boote, die zum gleichen Zeitpunkt ihre Namen erhielten. Doch in diesem Jahr war es endlich an der Zeit auch einem bis dahin namenlosen Zweier endlich zu taufen. Sein Name „SolangeEsNochGeht“ spricht dabei für sich. Ruderer Enrico Goldstein hatte die Ehre, die Taufe zu übernehmen. Doch zuvor taufte MBS-Vertreter Frank Ilgner einen neuen Zweier auf den Namen „Gewitterwolke“. Das Boot konnte mit Hilfe von finanzieller Unterstützung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse angeschafft werden.

„SolangeEsNochGeht“ heißt ab sofort dieses grün-gelbe Boot, das von Enrico Goldstein  mit Sekt übergossen wird

„SolangeEsNochGeht“ heißt ab sofort dieses grün-gelbe Boot, das von Enrico Goldstein mit Sekt übergossen wird.

Quelle: Rüdiger Böhme

Als drittes Boot wurde der Einer von Fini Sturm getauft. Die erfolgreichste Ruderin des Vereines hätte diese Aufgabe gern selbst übernommen, doch sie war schon wieder sportlich unterwegs. So übernahm diese Aufgabe ihr Vater Walter Noske. Auf den Namen „Findus“ wurde der schwarze Einer getauft. Findus ist übrigens eine sehr bekannte Kinderbuchfigur des schwedischen Schriftstellers Sven Nordqvist. Der kleine Kater ist quirlig, ungeduldig, überall und nirgends. Vielleicht Parallelen zu Fini?

Zuvor wurden die erfolgreichsten und aktivsten Vereinsmitglieder ausgezeichnet. Für jeden gab es in diesem Jahr einen Campingstuhl, damit die Wartezeiten bei den Wettkämpfen nicht mehr im Stehen absolviert werden müssen, wie Schönhoff erwähnte. Die Stühle sind natürlich an der Lehne mit dem Vereinsnamen versehen.

Walter Noske tauft das Boot seiner Tochter Fini Sturm auf den Namen Findus

Walter Noske tauft das Boot seiner Tochter Fini Sturm auf den Namen Findus.

Quelle: Rüdiger Böhme

Die Jüngsten waren zuerst an der Reihe. Gleich zehn von ihnen wurden für ihre guten Leistungen geehrt. Das sind Georg Diederichs, Carlos Barthel, Kevin Gödecke, Vivian Beucke, Lukas Grahlow, Benjamin Zehl, Antonio Dios Nogueiras, Hanna und Max Kahlow sowie die Plauerin Amelie Landeck. Allein ihre Erfolge aufzuzählen, würde mehr als eine Seite füllen.

Bei den Junioren durften sich Marika Hase, Klara Struppek, Sarah Wibberenz, Dominik Schmedes und Frederik String über einen R.C.H.B. Campingstuhl freuen. Jeder von ihnen holte bei seinen Starts über die Saison mindestens einmal Gold.

Für Benjamin Zehl und Hannah Kahlow gab es noch eine weitere Auszeichnung. Hannah erhielt aus den Händen von Gabriele Stolze den „Christiane Stolze-Gedächtnispreis“. Diese Ehrung wird im Verein seit 13 Jahren an erfogreiche Nachwuchssportler übergeben. Damit soll die Leistung des Jahres gewürdigt und an Christiane Stolze erinnert werden, die selbst viele Jahre beim R.C.H.B. trainierte und erfolgreich war. Für Benjamin gab es den 2.Gedächtnispreis. Seit einigen Jahren wird der „Günther Sniegowski-Gedächtnispreis“ in Verein verliehen. Sniggi, wie er liebevoll genannt wurde, war ein Allroundsportler, aber Rudern war seine Numer 1. 1940, bereits im Alter von 12 Jahren fing er beim R.C.H.B. an zu rudern und war auch nach seinem Weggang 1949 immer mit den Brandenburgern verbunden.

Frank Ilgner von der MBS tauft den ersten Zweier auf den Namen „Gewitterwolke“

Frank Ilgner von der MBS tauft den ersten Zweier auf den Namen „Gewitterwolke“

Quelle: Rüdiger Böhme

Nicht vergessen werden sollen aber auch die Erwachsenen. Zu den erfolgreichsten und aktivsten des Vereines zählen Lissy Leue, Annette Sturm, Steffi Michaelis, Guido Kutscher, Jens und Lars Beilfuß. Außerdem wurden für ihr Engagement und ihre Unterstützung in der Vereinsarbeit Birgit und Enrico Franke ausgezeichnet. Eine kleine Überraschung gab es auch für Wolfgang Ristau und Cliff Barthel. Die beiden Väter wurden stellvertretend für alle Eltern, die immer helfen, ausgezeichnet.

Der R.C.H.B. kann auch in diesem Jahr wieder auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. An 28 Regatten wurde teilgenommen. Zwei Regatten folgen noch. Dabei gingen die Brandenburger mit 171 Booten an den Start von denen 30 sogar als Sieger ins Ziel kamen. Dazu wurden 34 zweite Plätze und 26 dritte Plätze erkämpft. 30 Sportler starteten auf den Regatten und 22 von ihnen konnten mindestens einmal gewinnen. Die meisten Rennen absolvierte dabei Juniorin Sarah Wibberenz mit 19 Starts, von denen sie neun als Siegerin beendete. Die meisten Siege bei den Kindern errangen Hannah Kahlow mit sieben Siegen, Amelie Landeck mit fünf und Carlos Barthel mit vier Siegen. Bei den Senioren waren Fini Sturm mit drei Siegen und bei den Masters Lissy Leue sowie Jens Beilfuß mit je fünf Siegen die Erfolgreichsten.

Von Rüdiger Böhme

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