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Mit Transporter schneller von Dorf zu Dorf

Päwesin rüstet Fuhrpark auf Mit Transporter schneller von Dorf zu Dorf

Päwesin rüstet den kommunalen Fuhrpark auf. Damit die Gemeindearbeiter schneller von einem Ortsteil zum anderen kommen, hat sich die Gemeinde einen Transporter samt Anhänger für den Rasentraktor angeschafft. Etliche Kilometer Wegeränder, öffentliche Plätze und Badestellen müssen die Männer in Ordnung halten.

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Bürgermeister Hubertus Kühne(r.) übergibt Gemeindearbeiter Bernd Jahn den Fahrzeugschlüssel.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Päwesin. Auf einem Rasentraktor kann der Katzensprung von Päwesin nach Riewend zur Weltreise werden. Viele Arbeitsstunden haben die Gemeindevertreter deshalb schon auf der Straße verbracht. Mit den Schleichfahrten ist es ab sofort vorbei. Die Gemeinde Päwesin hat ihren Fuhrpark mit einem VW-Transporter aufgerüstet. Dem gebrauchten Dreiseitenkipper mit Doppelkabine wurde ein neuer Hänger spendiert, auf dem der Rasentraktor ohne zeitraubende Anfahrten in die Ortsteile Riewend, Bagow und Bollmannsruh überführt werden kann.

Zwar verfügt Päwesin mit Bernd Jahn, Reinhard Tuch und Marco Biele über drei Gemeindearbeiter. Doch den Halbtagskräften stehen zwischen Beetzsee und Riewendsee große kommunale Flächen gegenüber, die in Ordnung gehalten werden müssen. „Die Gemeinde ist für rund 17 Kilometer Wegeränder verantwortlich. Ohne Investitionen in Technik ist die Grünpflege nicht mehr zu schaffen“, berichtet Bürgermeister Hubertus Kühne. Außerdem muss das Gras noch auf anderen Stellen kurz gehalten werden. So zum Beispiel an der Riewender Badestelle.

„Schön, dass es mit dem Auto noch rechtzeitig zur neuen Vegetationsperiode geklappt hat. Es fährt sich prima und bedeutet eine echte Arbeitserleichterung“, freut sich Bernd Jahn. Der Gemeindearbeiter durfte vom Bürgermeister die Fahrzeugschlüssel für den Transporter übernehmen. Kühne wünschte seinen Leuten „Allzeit gute Fahrt.“ Er dankte den Gemeindearbeitern für ihr Engagement. Denn es kam in der Vergangenheit schon vor, dass die Männer ihre Privatautos benutzten, um von einem Ortsteil zum anderen zu kommen. „Das ist jetzt nicht mehr nötig“, so Kühne.

Für den sechssitzigen Transporter investierte die Kommune 17500 Euro aus dem Haushalt. Dazu kam der neue Hänger. Mehrere Gemeindevertreter nahmen die Anschaffung bei der Fahrzeugübergabe persönlich in Augenschein. Johannes Lehndorf sprach von einer „sinnvollen Anschaffung“. Das Transporter-Hänger-Gespann ergänzt den bisherigen mit zahlreichen Anbaugeräten ausgestatteten Kommunaltraktor, einen großen Laubanhänger und einen Rasentraktor. Grundsätzlich sind alle drei Gemeindearbeiter flexibel einsetzbar und können sich gegenseitig am Steuer ersetzen. Der gesamte Fahrzeugpark findet Platz in einer Mehrzweckhalle, die die Gemeinde vor drei Jahren am Rande des Festplatzes als Technikstützpunkt errichten ließ.

Die Aufrüstung der Kommunaltechnik hat nichts mit den Erlösen aus dem Verkauf des Kinder- und Erholungszentrums Bollmannsruh (Kiez) zu tun, das Ende 2016 für über 700 000 Euro in den Besitz des Humanistischen Regionalverbandes Brandenburg-Belzig (HRV) wechselte. „Den Transporter hätten wir uns auch ohne Kiez-Verkauf geleistet“, so Bürgermeister Kühne.

Von Frank Bürstenbinder

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