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Mittelmark: Denkmalfonds immer beliebter

Über 40 Antragsteller Mittelmark: Denkmalfonds immer beliebter

Um eine Förderung aus dem Denkmalfonds des Landkreises bewerben sich in diesem Jahr 41 Antragsteller. Das sind deutlich mehr Besitzer von historischen Gebäuden als 2015. Damals gab es 37 Projektanträge. Insgesamt verteilt Potsdam-Mittelmark 300 000 Euro. Das Geld reicht nicht für alle.

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Auch die Sanierung des Rogäsener Herrenhauses wird mit Mitteln aus dem Denkmalfonds gefördert.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Mittelmark. Bei der Kreisverwaltung sind für dieses Jahr 41 Anträge zur Förderung des Denkmalschutzes eingegangen. Das hat Fachdienstleiter Gernot von Arend auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses des Kreistages mitgeteilt. Darin bewerben sich die Eigentümer von historischen Gebäuden um eine finanzielle Unterstützung bei der Sanierung. Bei der Mehrzahl der Antragsteller handelt es sich um Privatleute, Kirchengemeinden und Fördervereine. Genau 300 000 Euro stellt der Landkreis aus 2016 wieder zur Förderung des Denkmalschutzes bereit.

Zu den Schwerpunkten der kreislichen Unterstützung gehört unter anderem die Kirche in Garrey bei Rabenstein. „Dort sollen die bereits im vergangenen Jahr begonnenen Maßnahmen fortgesetzt werden. Ziel ist es, die Sanierung der Garreyer Kirche zum Luther-Jahr 2017 zu beenden“, kündigte von Arend an. Mit Mitteln aus dem Denkmalfonds können auch die Besitzer des Herrenhauses in Rogäsen rechnen, das in mehreren Jahresabschnitten saniert wird (MAZ berichtete). Unterstützung finden auch die Arbeiten an der Bad Belziger Friedhofskapelle und der vierte Bauabschnitt zur Rekonstruktion der Butzower Dorfkirche. „Dringende Hilfe hätte auch die Lehniner Klostermauer nötig“, sagte von Arend. Eine Aufnahme in die Prioritätenliste wird noch geprüft.

In der Regel ist der erstmals 2010 aufgelegte Denkmalfonds deutlich überzeichnet. So war es zum Beispiel auch im vergangenen Jahr. „Damals konnten nur 29 von 37 beantragten Projekten gefördert werden“, berichtete Fachdienstleiter von Arend. Darunter waren zwei Projekte, die mit mehr als 20 000 Euro vom Kreis unterstützt wurden. Trotz der jährlich begrenzten Mittel ist der Denkmalfonds eine Erfolgsgeschichte. Denn die vom Landkreis bereitgestellten 300 000 Euro bewirken in der Regel Investitionen in Höhe von rund zwei Millionen Euro.

Rund 2000 Baudenkmäler gibt es zwischen Werder/Havel, Wiesenburg, Wusterwitz und Pritzerbe. Noch einmal so viele Bodendenkmale stehen im Schutzverzeichnis des Landkreises.

Von Frank Bürstenbinder

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