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Modernes Haus für die Schmerzker Feuerwehr

Organisierte Dorfgemeinschaft mitten in der Stadt Modernes Haus für die Schmerzker Feuerwehr

Die Schmerzker Feuerwehrleute haben sich vor Jahren solidarisch mit ihren Kollegen aus Gollwitz gezeigt. Nun bekommen sie den Lohn fürs Warten und die Gemeinde-Einrichtungen sind künftig auch zentral im Alten Dorf platziert.

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Ortsvorsteher Ernst Wegerer vor dem alten Gerätehaus in Schmerzke.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg/H. Jetzt sind mal die Schmerzker dran: Vor vier Jahren war es eine Entscheidung des guten Willens, den Gollwitzer Feuerwehrleuten den Vortritt zu lassen beim Bau deren Feuerwehrgerätehauses. 2013 entschieden dann die Stadtverordneten, dass als nächstes die Freiwillige Feuerwehr Schmerzke ein neues Heim bekommt. „Es steht eine Gesamtfinanzierungssumme in Höhe von 580 000 Euro zur Verfügung“, schreibt Birgit Gleß vom Gebäude- und Liegenschaftsmanagement in ihrer Beschlussvorlage, über die der Werksausschuss für Eigenbetriebe am 30. November befinden soll.

Das vorhandene Haus entspreche nunmehr „in keiner Weise den gesetzlichen Vorgaben“. Das neue wird auf der anderen Straßenseite im Alten Dorf 38 errichtet. Es bekommt ein Streifenfundament, darauf wird ein Mauerwerksbau gesetzt, der in Stellplatz- und Sozialtrakt unterteilt ist. Installiert werden zwei Abgasabsauganlagen. Im Erdgeschoss gibt es neben den Garagen WC, Wasch- und Umkleideräume sowie den Jugendraum. Im Obergeschoss gibt es einen Schulungsraum für bis zu 40 Personen, Teeküche, Büro und Lager. Knapp 307 Quadratmeter Nutzfläche werden im ganzen Haus verfügbar sein. Gebaut wird von Februar bis Oktober 2016. Den Rohbau realisiert die O & F Bauunternehmung GmbH aus Rathenow, die unter anderem im Auftrag der Stadtwerke bereits an Neubau und Werftsanierung am Packhof beteiligt war. O & F hatte sich in der Ausschreibung unter zehn Bewerbern durchgesetzt. Der Auftrag über knapp 148 000 Euro soll am 30. November vergeben werden.

„Die Kameraden freuen sich auf die Neuerungen und Fortschritte“, sagt Ortsvorsteher Ernst Wegerer (CDU), der selbst Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr ist. Auch wenn nun alles modern und funktionstüchtig sei, störten sich einige Mitglieder an dem nüchternen Funktionsbau, der wie ein Kasten ins Alte Dorf gesetzt wird. „Ein kleines Spitzdach hätte schon für einen angenehmeren Anblick gesorgt.“ So sehe es ähnlich deplatziert aus wie das Gerätehaus in Schenkenberg. Vorstöße zum Ändern des Entwurfs beim Brandenburger Feuerwehrchef Detlef Wolf hätten aber keinen Erfolg gehabt, berichtet der Ortsvorsteher.

Gemeinsam gebe es im Ortsteil ohnehin noch einige Fragen zu klären. So soll beispielsweise das Ortsteil-/Gemeindebüro in das alte Feuerwehrgerätehaus umziehen.

Das bisher als Büro genutzte Gebäude könne die Stadt an einen privaten Interessenten verkaufen, der ernsthaft seinen Kaufwunsch angemeldet habe.

Für das alte Gerätehaus wäre eine solche Transaktion schwerer zu bewerkstelligen, weil es eine gemeinsame Heizungsanlage mit dem direkt benachbarten Dorfgemeinschaftshaus habe. Da wäre ein Trennen schwer zu bewerkstelligen. Und so sei alles an einem Ort in Schmerzke.

Von André Wirsing

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