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Mohrrüben beim Sportverein

Osterfeuer in Rogäsen Mohrrüben beim Sportverein

Tausende besuchten am Wochenende die Osterfeuer rund um Brandenburg. Längst nicht alle Veranstalter können auf ein massenwirksames Spektakel wie in Trechwitz verweisen. Beim Sportverein in Rogäsen ging es dafür gemütlich zu. Sogar der Osterhase war da.

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Die Rogäsener trafen sich auf dem Sportplatz zum Osterfeuer.

Quelle: Silvia Zimmermann

Rogäsen. Einen riesigen Berg Holz hatten die Rogäsener für ihr Osterfeuer zusammengetragen. Sie waren reichlich erschienen, um am Sonnabend dabei zu sein, wenn die Holzscheite in Flammen aufgehen. „Wir riefen vor drei Wochen alle im Dorf auf, uns Holz für das Feuer zur Verfügung zu stellen. Die Rogäsener ließen uns nicht im Stich und brachten reichlich davon. Die Agrar Genossenschaft half uns mit Technik, um die Mengen aufzutürmen“, freute sich Denny Benkendorf, Vorsitzender des Sportvereins Rogäsen.

Punkt 19 Uhr wurde das Feuer entzündet. Benkendorf begrüßte die Anwesenden und lud alle zu einem gemütlichen und unterhaltsamen Abend ein. Der Himmel war bereits dunkel. Kälte machte sich breit auf dem Sportplatz. Während sich das Feuer allmählich in Brand setzte, huschte ein Riesenosterhase in der Dunkelheit durch die Besucher. Die Kinder fanden das toll und fragten den Hasen nach süßen Gaben. Der hatte in seinem Beutel etwas dabei und verteilte frische Möhren. „Wir dachten uns diesen Gag bereits im letzten Jahr aus. Das kam bei den Kindern gut an. Marco Lüderitz war so mutig und schlüpfte in das Kostüm“, erzählte Benkendorf. Einige Kinder, wie Samia (4) und Johanna (7) Schramm aus Viesen ließen sich mit dem Hasen fotografieren. Wolfgang Nase und Christian Hoch von dem aus Berlin stammenden Duo „Whiskey und Soda“ spielten Country-Oldies und Evergreens auf. Ab und an tanzten sogar einige Besucher dazu.

Marco Lüderitz schlüpfte ins Hasenkostüm

Marco Lüderitz schlüpfte ins Hasenkostüm. Hier mit Samia und Johanna Schramm aus Viesen.

Quelle: Silvia Zimmermann

Uwe Schlegel aus Viesen mixte Cocktails. Bier und Glühwein schmeckten und wärmten von Innen. Nach zwei Stunden brannte das Feuer lichterloh und strahlte wohltuende Wärme aus. Nach und nach gesellten sich alle ans Feuer und genossen die lodernden Flammen. „Seit 23 Jahren richten die Mitglieder des Sportverein Rogäsen das Osterfeuer aus. In diesem Jahr haben wir noch ein großes Bauvorhaben vor uns. Die Kegelbahn, die wir 1998 mit einem Nutzungsvertrag übernommen hatten, wird restauriert. Es gab dafür Fördergelder und die nötigen Mittel wurden in den Haushalt der Gemeinde Rosenau eingestellt. Hier werden sich die Vereinsmitglieder ebenfalls einbringen, wenn es erforderlich ist“, sagte Benkendorf. Der Sportverein Rogäsen verfügt über keine eigene Fußballmannschaft mehr. Sie bilden mit dem Wusterwitzer Sportverein eine Spielgemeinschaft.

Von Silvia Zimmermann

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