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Brandenburg/Havel Kein Bagger am Molkenmarkt
Lokales Brandenburg/Havel Kein Bagger am Molkenmarkt
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16:52 28.08.2018
Still ruht der marode Platz: Der Brandenburger Molkenmarkt Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H.

Das Sanieren des Molkenmarktes zwischen Stoffel-Kaufhaus und ehemaliger Fleischerei Ewald verzögert sich um ein halbes Jahr.

Noch im Januar hatte die städtische Projektchefin Ute Wenzelewski einen Baubeginn jetzt im August avisiert, doch rückte keine Firma an. „Wir werden das Vorhaben jetzt im September im Stadtentwicklungsausschuss vorstellen und einen Beschluss im Hauptausschuss erbitten. Danach startet die Ausschreibung der Bauleistung. Das dauert erfahrungsgemäß etwa drei Monate, so dass wir kurz vor Weihnachten vergeben können. Baubeginn wäre dann im Februar oder März“, sagt der städtische Tiefbauchef Peter Reck.

Zu den Gründen fürs Verschieben äußert sich der Bauverwalter nur vage. „Wir wollen beispielsweise mit den Bauarbeiten dem Weihnachtsmarkt nicht im Weg sein und uns nicht mit dem Gewerbeverein anlegen.“ Dabei hatte es zu Jahresbeginn schon Vorabsprachen gegeben, einen Teil des Festgeländes auf dem Katharinenkirchplatz zu platzieren. Wahrscheinlicher ist es, dass es mit dem Imbiss-Abriss an der alten Fleischerei und dem Freigeben der kleinen Durchgangsstraße nicht so schnell vorangeht, die Eigentümer haben wohl bis Jahresende Frist, alles zu beräumen. Zudem hat die Verwaltung – wie andere Auftraggeber auch – derzeit immense Schwierigkeiten, gute Firmen zu bezahlbaren Preisen zu bekommen.

Beim Sanieren des Molkenmarktes sind es zwar nur 164 Meter Baulänge, doch die Bauarbeiter werden einen guten halben Meter in die Tiefe gehen – Fahrbahn, Gehwege und Flächen werden komplett neu aufgebaut. Die Gehwege bekommen neue Krustenplatten als Laufbahn, eingefasst von Naturstein-Mosaikpflaster. Die Fahrbahn wird wieder mit Großpflaster belegt, das überwiegend geschnitten ist. Die Straßenbreite variiert von 4,80 Metern vor Haus Nummer 33 (Weinhandel) bis 18 Meter vor dem Haus Nummer 27. Fahrbahn und Gehweg sollen in etwa gleiche Höhe haben mit einem ganz niedrigen Absatz. Ergänzt werden die Gehwege mit zehn Schinkelleuchten, sie bekommen teilweise Blenden zur Häuserfront. Vor Imbiss/Fleischerei werden vier neue Bäume gepflanzt, die Anlieger haben sich für Amberbäume entschieden.

Um die Kosten müssen sich die anliegenden Hauseigentümer ohnehin nicht sorgen: Weil die Maßnahme komplett im so genannten umfassenden Sanierungsgebiet liegt, werden keine Anliegerbeiträge nach dem Kommunalen Abgabengesetz erhoben. Wie alle Anlieger im umfassenden Sanierungsgebiet, zahlen die Molkenmarkt-Eigentümer einen Sanierungsbeitrag.

Von André Wirsing

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