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Brandenburg/Havel Mutmaßlicher Autodieb sitzt nun in U-Haft
Lokales Brandenburg/Havel Mutmaßlicher Autodieb sitzt nun in U-Haft
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16:10 25.09.2016
Festnahme des Mannes, nachdem er aus dem Auto befreit werden konnte. Quelle: Marion von Imhoff
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Lehnin

Der mutmaßliche Autodieb, der am Freitagvormittag in Lehnin (Potsdam-Mittelmark) auf der Flucht vor der Polizei einen spektakulären Unfall gebaut hat, sitzt seit dem Wochenende in Untersuchungshaft. Wie Marko Lange, Dienstgruppenleiter der Polizeiinspektion Brandenburg, am Sonntag sagte, sei ein Haftbefehl gegen den Polen ergangen. Polizeibeamte brachten den 34-Jährigen anschließend in die Justizvollzugsanstalt Brandenburg.

Der Mann raste am Freitag gegen 9.30 Uhr in der Damsdorfer Chaussee in Lehnin in einer 90-Grad-Kurve gegen einen Verteilerkasten und eine Hauswand, weil er die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte. Unterwegs war er mit einem Audi A 6 älteren Baujahres, der in der Nacht zuvor in Düsseldorf gestohlen worden war. Beamten der Autobahnpolizei fiel der als gestohlen gemeldete Wagen auf der Autobahn 2 auf und versuchten, den Fahrer in Höhe der Abfahrt Brandenburg zu stoppen. Doch der Pole gab Gas und raste mit mehr als 200 Stundenkilometern davon. Während der Verfolgungsjagd nahm er die Abfahrt Lehnin und krachte schließlich mit dem Audi gegen ein Haus.

Weil der Wagen auf dem zerstörten Verteilerkasten liegen blieb, stand die gesamte Karosserie nach dem Crash unter Strom. Der Mann, der keinen festen Wohnsitz hat, saß in der Falle. Erst 40 Minuten später gelang es, den Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien, als Feuerwehr und ein Edis-Mitarbeiter den Strom abschalten konnten. Polizeibeamte nahmen den Polen, der den Unfall wie durch ein Wunder ohne Verletzungen überstanden hatte, noch vor Ort fest.

Von Marion von Imhoff

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