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Brandenburg/Havel Nach 60 Jahren wieder eine Schultüte
Lokales Brandenburg/Havel Nach 60 Jahren wieder eine Schultüte
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14:30 03.09.2017
Beim Klassentreffen in Netzen gab es wieder Schultüten. Damit wurde an den gemeinsamen Schulbeginn erinnert, der nun schon 60 Jahre zurück liegt. Quelle: Christine Lummert
Netzen

Um den ABC-Schützen den harten Start der Schulzeit zu versüßen, gibt es prall gefüllte Zuckertüten. Das war auch vor 60 Jahren nicht anders. Rosi Menz und ihre Mitschüler bekamen damals diese Motivationshilfe in die Hand gedrückt, denn am 1. September 1957 mussten sie zum ersten Mal die Schulbank drücken. Dieses Ereignis wurde am Sonnabend in „Konnis Stübchen“ in Netzen noch einmal gefeiert.

„Für mich ist es immer eine besondere Freude, wenn wir uns wieder einmal treffen“, erklärte Rosi Menz, die innerhalb der letzten 20 Jahre schon sieben solcher Klassentreffen organisierte. „Mal feiern wir unseren Schuleintritt und mal den Abschluss“, erzählte sie augenzwinkernd. Aber der Anlass sei nie so wichtig wie das Zusammentreffen in großer Runde. Zwar laufen sich viele auch zwischendurch immer wieder mal über den Weg, denn fast alle sind nach dem Schulabschluss in der Region geblieben. „Nur eine ehemalige Mitschülerin hat es bis nach Leipzig verschlagen“, sagte Menz.

Nach sieben Treffen weiß inzwischen auch jeder vom andern wie viele Kinder in der Familie sind und welche berufliche Laufbahn eingeschlagen wurde. Inzwischen genießen die Steppkes von einst alle ihr Rentnerdasein. Bei den regelmäßigen Zusammenkünften kann jetzt der eine oder die andere einen neuen Enkel vermelden. Wenn alle auf dem neusten Stand sind, landen sie doch immer wieder bei den Anekdoten aus der gemeinsamen Schulzeit. Zumal mit Inge und Erich Knütter auch immer ein Lehrerehepaar aus Netzen zu den Klassentreffen eingeladen wird, das aus einer anderen Perspektive auf die damalige Schulzeit zurückschauen kann.

„Wir waren 28 Schüler, die aus Netzen und Grebs stammten und von der vierten bis zur achten Klasse gemeinsam in Netzen in die Schule gingen“, erinnerte ich Burkhard Kaufmann. Danach trennten sich die Wege. „Zwei Schüler wechselten nach Ziesar, um dort das Abitur zu machen, etwa zehn beendeten die Schule und begannen eine Lehre und der Rest wechselte nach Lehnin, um bis zur zehnten Klasse weiter zur Schule zu gehen“, sagte Kaufmann. Davor stand noch die erste und einzige Klassenfahrt, die am Ende der achten Klasse nach Ueckermünde führte. „Wir haben eine Woche lang auf dem Boden auf Matratzen übernachtet und konnten uns tagsüber auf und im Wasser so richtig austoben“, erinnerte sich Kaufmann. Heute lassen es alle ruhiger angehen, aber die Erinnerungen bleiben.

Von Christine Lummert

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