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Nach 9 Tagen: Vermisster Segler tot geborgen

Brandenburg an der Havel Nach 9 Tagen: Vermisster Segler tot geborgen

Neun Tage nach seinem Verschwinden ist der vermisste Segler nahe des Ufers auf dem Plauer See treibend gefunden worden. Polizisten bargen den Toten und leiteten ein formales Todesermittlungsverfahren ein. Dennoch gehen die Beamten weiterhin von einem tragischen Unglücksfall aus.

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Polizisten am Freitag beim Bergen des toten Mannes aus dem Plauer See.

Quelle: Christian Griebel

Brandenburg/H. Nun scheint es traurige Gewissheit, dass der seit mehr als einer Woche vermisste Segler (55) tot ist. Eine leblose Person haben Polizeibeamte am Freitag aus dem Plauer See geborgen.

„Wir erhielten um 10.49 Uhr einen Anruf von Privatpersonen, dass ein lebloser Mensch auf dem Wasser nahe der Marina Plauerhof treibt und sind mit Kollegen der Polizeiinspektion Brandenburg und der Wasserschutzpolizei hingefahren“, sagt Polizeisprecher Oliver Bergholz. Bei dem Toten haben wir Dokumente gefunden, die darauf hindeuten, dass es sich um den vermissten Segler handelt“, sagt Polizeisprecher Oliver Bergholz.

Eine eindeutige Identifizierung sei wegen der langen Liegezeit im Wasser bislang noch nicht möglich gewesen. „Die Kriminalpolizei hat den Vorgang übernommen und ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, das ist so üblich. Derzeit gehen wir allerdings noch von einem Unglücksfall aus.“

Der Mann war am Mittwoch, 10. Mai, vom Eisenbahner-Segelclub in Kirchmöser zu einer Segeltour auf dem Plauer See aufgebrochen und ist nicht zurückgekehrt. Taucher der Berufsfeuerwehr Potsdam hatten viele Stunden lang nach dem Vermissten im Umfeld der Halbinsel Wusterau und der Insel Buhnenwerder nach dem Mann gesucht. Zudem kamen Wasserortungshunde sowie ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.

Nahe des Zeltplatzes Margaretenhof fanden Unbeteiligte die leere, aber unbeschädigte Jolle vom Typ „Flying Fish“. Auch Kriminaltechniker fanden keine verdächtige Spuren an dem Boot des aus dem Jerichower Land stammenden Gastseglers.

In den vergangenen Tagen hatten die Beamten der Wasserschutzpolizei verstärkt auf dem Plauer See nach dem Vermissten Ausschau gehalten, ebenso Freizeitkapitäne, die von der Sucher erfahren hatten.

Am Freitagvormittag hat die Besatzung eines Charterbootes der Marina Plaue die leblose Person – etwa 50 Meter vom Ufer entfernt auf dem Wasser treibend – entdeckt und anschließend gleich telefonisch die Polizei unterrichtet.

Von André Wirsing

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