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Brandenburg/Havel Nach Protest: Schulsozialarbeit soll kommen
Lokales Brandenburg/Havel Nach Protest: Schulsozialarbeit soll kommen
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17:59 08.06.2016
Ingo Tiburski hat sich in einem MAZ-Interview in Mai für den Einsatz eines Schulsozialarbeiters am Oberstufenzentrum Flakowski stark gemacht. Quelle: Jacqueline Steiner
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Brandenburg/H

Nun also doch: Auch die beiden Brandenburger Oberstufenzentren (OSZ) dürfen neben den städtischen Gymnasien wieder auf Schulsozialarbeit hoffen. Damit hat sich der Protest des Oberstufenzentrums Flakowski gelohnt. Ingo Tiburski, Vize-Rektor des OSZ Flakowski, hatte in einem MAZ-Interview dagegen protestiert, dass Berufsschüler keinen Schulsozialarbeiter erhalten sollten. Etwa 70 Schüler brechen pro Jahr ihre Ausbildung an der Berufsschule ab.

Der Ausschuss nimmt seine eigene Empfehlung zurück

Der Jugendhilfeausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung nun mehrheitlich beschlossen, den Stadtverordneten vorzuschlagen, einen Beschluss wieder aufzuheben. Kurz: Der Jugendhilfeausschuss vollführte eine Rolle rückwärts. Zu seiner Empfehlung an die Stadtverordneten vom Frühjahr steht er damit nicht mehr. Danach sollten ursprünglich die beiden Gymnasien je eine halbe Stelle Schulsozialarbeit erhalten. Jetzt beschloss der Ausschuss, Kriterien aufzustellen, wie Schulsozialarbeit auf die beiden städtischen Gymnasien und die OSZ zu verteilen sei.

Es soll in diesem Jahr eine neue Schulsozialarbeiter-Stelle entstehen. 2017 ist dann eine weitere volle Stelle geplant. Demnach könnten dann alle vier Schulen je eine halbe Stelle erhalten.

Von Marion von Imhoff

Im Extremfall kann die Verwaltung der Stadt Brandenburg Baugenehmigungen erteilen und vollendete Tatsachen schaffen, bevor sie die Stadtverordneten fragen muss. Zumindest bei kleineren Bauvorhaben. Nun soll das theoretisch auch bei größeren Vorhaben möglich sein, für die eigentlich ein Bebauungsplan benötigt wird – an den Volksvertretern vorbei.

08.06.2016

Im Whats-App-Chat, dessen Bekanntwerden zur Spaltung der Brandenburger SPD-Fraktion führte, gehörte Sebastian Möckel zu den giftigsten Kommentatoren. Und er ist neben Norbert Langerwisch bisher auch der einzige, der sich für sein Tun öffentlich schämte. Nun hat er die SPD „für die Entgleisungen um Entschuldigung“ gebeten und seinen Austritt erklärt.

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Es gibt sie noch, die kleinen Dorfbibliotheken. Prützke (Kloster Lehnin) hat so eine. Registriert sind hier noch 70 eingetragene Nutzer – vom Schulkind bis zum Rentner. Die Gemeinde Kloster Lehnin unterstützt die Einrichtung mit Kulturmitteln aus dem eigenen Haushalt.

08.06.2016
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