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Nach Protest: Schulsozialarbeit soll kommen

Hoffen an Brandenburger Oberstufenzentren Nach Protest: Schulsozialarbeit soll kommen

Der Jugendhilfeausschuss in Brandenburg an der Havel hat eine Rolle rückwärts gemacht. Er möchte nun doch nicht nur an Gymnasien Schulsozialarbeit installieren. Stattdessen sollen Kriterien gefunden werden, wie Schulsozialarbeit auf die beiden städtischen Gymnasien und die beiden Oberstufenzentren zu verteilen ist.

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Ingo Tiburski hat sich in einem MAZ-Interview in Mai für den Einsatz eines Schulsozialarbeiters am Oberstufenzentrum Flakowski stark gemacht.

Quelle: Jacqueline Steiner

Brandenburg/H. Nun also doch: Auch die beiden Brandenburger Oberstufenzentren (OSZ) dürfen neben den städtischen Gymnasien wieder auf Schulsozialarbeit hoffen. Damit hat sich der Protest des Oberstufenzentrums Flakowski gelohnt. Ingo Tiburski, Vize-Rektor des OSZ Flakowski, hatte in einem MAZ-Interview dagegen protestiert, dass Berufsschüler keinen Schulsozialarbeiter erhalten sollten. Etwa 70 Schüler brechen pro Jahr ihre Ausbildung an der Berufsschule ab.

Der Ausschuss nimmt seine eigene Empfehlung zurück

Der Jugendhilfeausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung nun mehrheitlich beschlossen, den Stadtverordneten vorzuschlagen, einen Beschluss wieder aufzuheben. Kurz: Der Jugendhilfeausschuss vollführte eine Rolle rückwärts. Zu seiner Empfehlung an die Stadtverordneten vom Frühjahr steht er damit nicht mehr. Danach sollten ursprünglich die beiden Gymnasien je eine halbe Stelle Schulsozialarbeit erhalten. Jetzt beschloss der Ausschuss, Kriterien aufzustellen, wie Schulsozialarbeit auf die beiden städtischen Gymnasien und die OSZ zu verteilen sei.

Es soll in diesem Jahr eine neue Schulsozialarbeiter-Stelle entstehen. 2017 ist dann eine weitere volle Stelle geplant. Demnach könnten dann alle vier Schulen je eine halbe Stelle erhalten.

Von Marion von Imhoff

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