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Brandenburg/Havel Nach Unfall: 16-Jährige auf der Intensivstation
Lokales Brandenburg/Havel Nach Unfall: 16-Jährige auf der Intensivstation
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15:54 04.01.2016
Mehr als 13 000 Mal rückten die Brandenburger Rettungskräfte 2015 aus. Quelle: Julian Stähle
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Brandenburg/H

Fünf Tage nach dem schweren Verkehrsunfall auf der Ortsverbindung zwischen Brielow und Marzahne liegt das Opfer noch auf der Intensivstation des städtischen Klinikums. Der Zustand der verletzten 16 Jahre alten Patientin ist aber stabil. Die Schülerin aus Havelsee war am Silvestertag kurz vor 14 Uhr mit dem Zweirad ihres Vaters in einer Rechtskurve ins Schleudern geraten. Sie stürzte und schleuderte mit dem Zweirad gegen eine Leitplanke.

Ersthelfer versorgten sie, bis der Notarzt und weitere Rettungskräfte eintrafen Die junge Frau wurde mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Dieser Rettungseinsatz war einer von mehr als 50 an den beiden Tagen des Jahreswechsels. Das sei etwa doppelt so viel wie an normalen Tagen, berichtet Feuerwehrchef Detlef Wolf. Insgesamt waren beide Tage sehr arbeitsreich für die diensthabenden Notärzte und Rettungskräfte in Brandenburg, bestätigt Oberarzt Martin Hochstatter, der den Rettungsdienst im Klinikum leitet.

Allein zwischen Silvesterabend 17 Uhr und dem folgenden Neujahrsmorgen 9 Uhr zählt er 38 Rettungseinsätze, während die Brandenburger Feuerwehr mit 25 Einsätzen an den beiden Tagen ein nur leicht erhöhtes Aufkommen verzeichnet.

Statt einem waren zwei Notärzte im Silvestereinsatz. Die Rettungskräfte kümmerten sich in der Nacht um Menschen mit Alkohol- und Drogenvergiftung, um Opfer von Schlägereien und Unfällen sowie um verletzte und auch plötzlich erkrankte Frauen und Männer. „Arbeits- und zahlreich waren die Einsätze, aber es gab keine schweren Großeinsätze“, fasst Hochstatter die Nacht zusammen.

Wie der Jahresausklang so war das ganze Jahr für den Rettungsdienst mit vielen Einsätzen verbunden. Feuerwehrchef Detlef Wolf zufolge rückte die Feuerwehr im vergangenen Jahr 1730 Mal aus, die Rettungskräfte etwa achtmal so häufig und damit 13 000 bis 13 500 Mal.

Von Jürgen Lauterbach

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