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Nach Unfall: Radlerin schwebt in Lebensgefahr

Von der Straßenbahn erfasst Nach Unfall: Radlerin schwebt in Lebensgefahr

Nach dem tragischen Unfall in Brandenburg an der Havel, bei dem eine 62 Jahre alte Frau von einer Straßenbahn erfasst worden war, können die Ärzte derzeit keine Prognose abgeben. Die Radfahrerin schwebt in Lebensgefahr. Derzeit liegt sie auf der Intensivstation im städtischen Klinikum.

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Die Unfallstelle in der Karl-Marx-Straße. Ein Polizist stellt das Fahrrad der Verunglückten sicher.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Brandenburg/H. Die 62 Jahre alte Radfahrerin, die am Mittwochnachmittag in der Karl-Marx-Straße von einer Straßenbahn erfasst wurde, schwebt in Lebensgefahr. Sie liegt auf der Intensivstation des städtischen Klinikums. Die Ärzte können derzeit keine Prognose abgeben.

Gegen 16.20 Uhr war die Brandenburgerin auf der Karl-Marx-Straße mit ihrem Fahrrad unterwegs, berichtet die Polizei am Donnerstag. Zur Unfallzeit wollte sie den Überweg der Gleisanlage an der Haltestelle Karl-Marx-Straße benutzen. Nach Zeugenaussagen soll sie kurz gestoppt haben, dann aber doch begonnen haben, die Gleise zu überqueren.

Dabei übersah die Frau offenbar die anfahrende Straßenbahn der Linie 1. Der 58 Jahre alte Fahrer leitete sofort eine Notbremsung der Straßenbahn ein. Den Zusammenstoß konnte er dennoch nicht verhindern. Die Radfahrerin prallte gegen die Straßenbahn und stürzte. Dabei geriet sie in Gleisbett, unter den Triebwagen. Feuerwehrleute befreiten sie von dort und bargen sie.

Die Radfahrerin wurde mit schwersten Verletzungen in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. Die Straßenbahn war mit etwa 50 Fahrgästen besetzt, von denen niemand verletzt wurde. Der Sachschaden wurde auf 5000 Euro geschätzt.

Gegen den Fahrer der Straßenbahn wird laut Polizei wegen fahrlässigen Körperverletzung ermittelt. Das geschieht in solchen Fällen immer von Amts wegen und bedeutet keineswegs, dass den Fahrereine Schuld trifft.

Von Jürgen Lauterbach

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