Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Nach dem Großbrand: Fernab der Normalität

Feuerkatastrophe in Brandenburg an der Havel Nach dem Großbrand: Fernab der Normalität

Nur langsam sortiert sich das Leben für die von dem schweren Brand betroffenen Altstadtbewohner in Brandenburg an der Havel nur wenige Tage nach dem großen Unglück. Doch eines ist den Menschen, die ihr Hab und Gut verloren haben, gewiss: Die Solidarität ihrer Mitmenschen.

Voriger Artikel
14-Jähriger bestiehlt und bedroht Kind
Nächster Artikel
Wolf stürzt sich in Jeserig auf Kälbchen


Quelle: Julian Stähle

Brandenburg/H. Nur langsam sortiert sich das Leben für die von dem schweren Brand betroffenen Altstadtbewohner mehrere Tage nach dem Unglück. „Eine Familie wohnt noch bei uns in der Gästewohnung“, sagt Wobra-Geschäftsführer Stephan Falk. Er wolle erst in den nächsten Tagen ein Gespräch mit Jörg Lohmann über die Wohnperspektive der Familie führen. „Da muss man nicht drängeln, wir wollen den Menschen Zeit lassen, den Schock halbwegs zu verdauen.“

c7bb6aa2-19c3-11e6-bc12-0940bc1bf2ad

Mehrere Häuser liegen in Brandenburgs Altstadt in Schutt und Asche. Ein Großbrand hat die einst so prächtigen Gebäude zerstört. Unser Fotograf Julian Stähle hat das Elend, aber auch die unglaubliche Arbeit der Feuerwehr dokumentiert. (2)

Zur Bildergalerie

Britta Kornmesser vom Wasser- und Schifffahrtsamt wohnt beispielsweise nur 80 Meter Luftlinie vom Unglücksort entfernt in der Bäckerstraße. „Ich habe beispielsweise Familie Stresow unsere Ferienwohnung zum Leben für eine Übergangszeit angeboten. Sie haben sich bedankt, jedoch abgelehnt.“ Zwischenzeitlich wohnen sie bei ihrem Sohn in der Packhofstraße.

Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann wird das Thema Solidarität und Hilfe an diesem Mittwochabend zum Jahresempfang im Paulikloster ansprechen, sagt Rathaussprecher Jan Penkawa. „Es war doch gerade das herausragende Zusammenspiel von Feuerwehrleuten, Rettern, Hilfsorganisationen, Stadtverwaltern, Vereinen, Stadtunternehmen wie Verkehrsbetrieben und Wobra, Privatpersonen, die alle bewiesen haben, dass in unserer kreisfreien Stadt mit ihren kurzen Wegen solche Katastrophen bewältigt werden können.“

5ff43b8c-19c4-11e6-bc12-0940bc1bf2ad

Mehrere Häuser liegen in Brandenburgs Altstadt in Schutt und Asche. Ein Großbrand hat die einst so prächtigen Gebäude zerstört. Unser Fotograf Julian Stähle hat das Elend, aber auch die unglaubliche Arbeit der Feuerwehr dokumentiert. (1)

Zur Bildergalerie

Nachdem aus der Denkmalschutzbehörde am Dienstag die Meldung kam, dass mindestens zwei der vier zerstörten Häuser mit großem Aufwand wieder aufgebaut werden können, beginnen im Rathaus erste Überlegungen, wie dabei geholfen werden kann. „Das ist dann Sache des zuständigen Beigeordneten Michael Brandt, er muss in seinem Ressort nachsehen, ob beispielsweise für das denkmalgerechte Herrichten erneut Förderungen ausgereicht werden könnten.“ Brandt ist erst kommende Woche wieder im Dienst, doch müssen erst einmal alle Untersuchungen und Statikberechnungen vorbei und die Versicherungsschäden reguliert sein, bevor solche Überlegungen ernsthaft angestellt werden.

Lesen Sie auch:

Feuerwehr mahnt zur Wachsamkeit nach Feuer

Brandenburger starren auf ihre Trümmer

Verheerendes Feuer zerstört mehrere Häuser

Von André Wirsing

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg/Havel

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg