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Brandenburg/Havel Nacht der Musicals: Glamour in der Grabenstraße
Lokales Brandenburg/Havel Nacht der Musicals: Glamour in der Grabenstraße
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16:53 27.02.2018
Die Nacht der Musicals begeistert das Publikum im ausverkauften Brandenburger Theater.  Quelle: Christine Lummert
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Brandenburg/H

Am Ende war das Publikum im ausverkauften großen Haus des Brandenburger Theaters auf den Füßen. Zur Zugabe der gastierenden Show „Die Nacht der Musicals“ wurde beim Time Warp aus der Rocky Horror Picture Show überaus enthusiastisch mitgesungen und getanzt.

Wer die Choreographie zu diesem Welthit noch nicht kannte, bekam eine kleine Anleitung von den fünf Sängern der Show. Mit der Unterstützung der Tänzer der Broadway Musical Dance Company legten die Künstler am Montagabend für zwei Stunden einen wilden Ritt durch alle Facetten der Musical-Welt hin.

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Szene aus dem Musical Mamma Mia. 

Für die Brandenburgerin Sylke Tredup hätte die Tanzlust im Publikum ruhig früher einsetzen können. „In Gedanken war ich im ersten Teil der Show öfter auf den Füßen.“

Vielleicht hätten andere Musical-Enthusiasten mitgezogen, wenn jemand im Publikum den Anfang gemacht hätte. Schon im ersten Programmteil, einem Ausflug in das musikalische Boxer-Drama „Rocky“, war mit „Eye of the Tiger“ ein Welthit dabei, bei dem auf der Bühne die Post abging.

Martin Markert mimte den Rocky, der sich mit seiner großen Liebe Adrian, im Brandenburger Theater von Janina Wilhalm gesungen, durchs schwere Leben boxt. Weiter ging es mit dem berühmten Duett aus dem „Phantom der Oper“, dem die Sopranistin Merle Saskia Krammer und der Bariton Johannes Beetz ganz viel Gefühl verliehen.

Jesus Christus als Superstar

Der Engländer Harvey James war der fünfte Sänger der Show, der nicht nur als Judas in „Jesus Christ Superstar“ glänzte. James hatte seinen größten diabolischen Auftritt gleich nach der Pause. Rollengerecht ausstaffiert mit Strapsen und hochhackigen, knallroten Lackstiefeln stolzierte er als „Sweet Transvestite“ nicht nur aufreizend über die Bühne, sondern gleich weiter ins Publikum.

Ganz unvermutet kam dann Showbesucher Christian zu seiner Bühnenpremiere und ging nach einer engen Umarmung von Frank’n’Furter und verziert mit einem dicken Kussmund auf der Stirn wieder zurück auf seinen Platz. Der erfahrene Musical-Kenner weiß: ein großes Maß an Zuschauerbeteiligung gehört bei der „Rocky Horror Picture Show“ einfach dazu.

Das Publikum reagiert begeistert

Die Grundstimmung vieler weiterer Musical-Welthits war am Montagabend ebenso erfahrbar. „Mir gefällt, dass man durch die Show viele kleine Einblicke in verschiedenste Musicals bekommt“, erklärte Franziska Köppe aus Brandenburg. Das galt für die Disney-Produktionen „Aladdin“ und „König der Löwen“ ebenso wie für „Frozen“. Zur Musik von Queen und beim einem ABBA-Medley aus „Mamma Mia!“ kam Bewegung in den Saal.

Vielseitige Darsteller schlüpfen in unterschiedlichste Rollen

Aber nicht nur im englischsprachigen Raum werden mitreißende Musicals entwickelt. Sänger Martin Markert gab mit viel Pomp und der richtigen Udo-Lindenberg-Pose die Hauptfigur bei einem Medley aus „Hinterm Horizont“.

Pop-Legende Falco wurde mit seinen größten Hits „Rock me Amadeus“ und „Jeanny“ ebenso gefeiert. Und beim großen Finale konnte sowieso jeder mitsingen. Auf der Bühne wurde die Udo-Jürgens-Klassiker aus „Ich war noch niemals in New York“ angestimmt und aus dem Saal schallte es einwandfrei im A-Capella-Gesang zurück.

Von Christine Lummert

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